Ski Alpin
Michelle Gisin fährt im Super-G aufs Podest – Mikaela Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup

Der Kampf um den Gesamtweltcup ist entschieden. Mikaela Shiffrin fährt in Courchevel auf Platz zwei, gewinnt 80 Punkte und ist von Petra Vlhova nicht mehr einzuholen. Den letzten Super-G-Sieg feiert Ragnhild Mowinckel.

Simon Wespi
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Die beste Skifahrerin des Winters: die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Die beste Skifahrerin des Winters: die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Keystone

Nachdem die Disziplinen-Wertung im Super-G bereits vor dem Rennen entschieden war – Federica Brignone gewann vorzeitig die kleine Kugel – waren die Augen auf den Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup gerichtet. Mikaela Shiffrin war mit 156 Punkten Vorsprung in der Pole-Position. Und die US-Amerikanerin wusste erneut zu überzeugen. Nach dem Sieg in der Abfahrt, liess Shiffrin in Courchevel einen zweiten Platz im Super-G folgen. Damit erhielt ihr Konto 80 Punkte Zuwachs: die Entscheidung. Ihre letzte verbliebene Konkurrentin um die grosse Kristallkugel, Petra Vlhova, verpasste als 17. Weltcuppunkte.

Aus Schweizer Sicht sorgte Michelle Gisin für Lichtblicke. Die Engelbergerin erreichte den starken dritten Platz. Gisin sei selbst überrascht, wie gut es ihr seit den Olympischen Spielen läuft: «Ich stehe super auf dem Ski. Ich kann es im Moment immer wieder durchziehen, obwohl ich sehr müde bin», freute sich die 28-Jährige im Interview bei SRF.

Mit Corinne Suter (6.) und Jasmine Flury (9.) schafften zwei weitere Schweizerinnen den Sprung in die Top 10. Joana Hählen wurde 11., Lara Gut-Behrami schied nach einem Fahrfehler aus. Den Sieg im letzten Super-G der Saison ging nach Norwegen, Ragnhild Mowinckel triumphierte.

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