Todesfall
Solothurner Bildhauer Schang Hutter ist 86-jährig gestorben

Schang Hutter ist am 14. Juni 2021 gestorben. Der Solothurner Künstler wurde 86 Jahre alt.

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Schang Hutter 2018 in seinem Atelier in Attiswil. (Archiv)

Schang Hutter 2018 in seinem Atelier in Attiswil. (Archiv)

Gaetan Bally / KEYSTONE

In einer Todesanzeige vom Donnerstag in der «Solothurner Zeitung» heisst es, Schang Hutter sei nach schwerer Krankheit verstorben. Geboren wurde er am 11. August 1934 in Solothurn. 1954 wurde Hutter von seinem Vater fürs Studium nach München geschickt. Dort erfuhr er, was im Krieg geschah. Er liess sich von Giacometti inspirieren, wurde vom Bildhauer zum Künstler. Aber eigentlich wäre er lieber «Wiederherstellungschirurg» geworden, sagte er später. Bis 1961 lebte und arbeitete Hutter in München. Danach kehrte er nach Solothurn zurück. Das Thema Krieg bewältigte er in seinen Werken.

«Die Angst ist in meinen Figuren natürlich immer da. Es ist die Angst, die man immer hat, wenn man auf dieser Welt lebt», sagte Schang Hutter in einem Interview mit der «Solothurner Zeitung». Seine Eisenplastiken und -skulpturen stehen im öffentlichen Raum und in privaten Gärten, beispielsweise die 22 Meter hohe Plastik vor der Kantonsschule Solothurn. (ldu)

Einige Werke von Schang Hutter:

Skulpturen von Schang Hutter
8 Bilder
Figur des Kosciuszko-Brunnens auf dem Solothurner Amthausplatz.
Von weitem sichtbar: Hutter-Figur in einem Garten in Oberrüttenen.
Vor dem Kunstraum Medici in Solothurn ist diese «Liegende Figur».
Eine filigrane Skulptur.
Diese Skulptur scheint nach dem Himmel zu greifen.
Figurengruppe in einem Solothurner Privatgarten.
Auch eine Skulptur von Schang Hutter.

Skulpturen von Schang Hutter

Hans Peter Bärtschi