Wohneigentum
Besonders auf dem Land steigen die Preise für Immobilien weiter stark an

Wer Wohneigentum erwerben will, muss immer tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für Einfamilienhäuser wie jene für Eigentumswohnungen sind auch im zweiten Quartal weiter gestiegen.

Drucken
Teilen
Beliebt und immer teurer: Die Preise für Einfamilienhäuser – aber auch Eigentumswohnungen – steigen in der Schweiz weiter an. (Symbolbild)

Beliebt und immer teurer: Die Preise für Einfamilienhäuser – aber auch Eigentumswohnungen – steigen in der Schweiz weiter an. (Symbolbild)

Benjamin Manser

Konkret zogen die Preise von Einfamilienhäusern zwischen April und Juni des laufenden Jahres gegenüber dem Vorquartal um 2,6 Prozent an, jene von Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent. Gegenüber demselben Quartal im Vorjahr liegt der Preisanstieg sogar bei 5,4 respektive 4,1 Prozent. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag weiter mitteilte, ist damit auch der Schweizerische Immobilienpreisindex gegenüber dem vorangehenden Quartal um 2,2 Prozent angestiegen und liegt nun bei 105,3 Punkten (4. Quartal 2019 = 100). Laut BFS beträgt die Teuerung gegenüber dem Vorjahresquartal 4,7 Prozent.

Wie das BFS schreibt, weisen sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen im zweiten Quartal des laufenden Jahres in allen Gemeindetypen höhere Preise auf. Der Anstieg der Einfamilienhauspreise sei dabei mit einem Plus von 4,6 Prozent in ländlichen Gemeinden besonders stark ausgeprägt. Für Eigentumswohnungen stiegen die Preise mit 2,9 Prozent am stärksten in Agglomerationsgemeinden. (sat)

Aktuelle Nachrichten