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Wegen Ukraine-Krieg: Bund senkt Einfuhrzölle für Futtermittel

Der Bund senkt die Einfuhrzölle für verschiedene Futtergetreide. Er reagiert damit auf den Ukraine-Krieg, der an den internationalen Rohstoffmärkten zu teilweise massiven Preiserhöhungen führt.

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Wegen dem Ukraine-Krieg steigen die Preise an den Rohstoffmärkten. Der Bund reagiert, in dem er den Grenzschutz für Futtermittel anpasst. (Symbolbild)

Wegen dem Ukraine-Krieg steigen die Preise an den Rohstoffmärkten. Der Bund reagiert, in dem er den Grenzschutz für Futtermittel anpasst. (Symbolbild)

Keystone

Mit jährlichen Exportmengen von 30 Millionen Tonnen Mais und 20 Millionen Tonnen Weizen würden sich die in der Ukraine derzeit blockierten oder zerstörten Waren deutlich auf die globale Versorgung mit Futtermitteln auswirken, teilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag mit.

Das Eidgenössische Wirtschaftsdepartement (WBF) hat deshalb entschieden, den Grenzschutz für verschiedene Futtergetreide anzupassen – etwa für Weichweizen, Roggen, Gerste oder Maiskolbenschrot. Die tieferen Einfuhrzölle treten am 15. März in Kraft. (abi)

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