Immobilien
Kommission fordert Stopp von SBB-Bauprojekten zu überdenken

Wegen der Coronakrise sistieren die SBB einzelne Immobilienprojekte und fahren die Investitionen herunter. Die Verkehrskommission fordert den Bund dazu auf, nochmals über die Bücher zu gehen.

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Die SBB reduziert Investitionen in Immobilienprojekte um rund 700 Millionen. (Symbolbild)

Die SBB reduziert Investitionen in Immobilienprojekte um rund 700 Millionen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Bis 2025 wollen die Bundesbahnen rund 700 Millionen Franken im Immobilienbereich einsparen. Der Grund dafür ist die wegen Corona angespannte finanzielle Lage, wie die SBB jüngst mitteilten. So sollen innerhalb der nächsten Monaten unter anderem rund 30 Bauprojekte in der ganzen Schweiz schrittweise sistiert werden.

Diesen Entscheid bedauert die ständerätliche Verkehrskommission (KVF-S), wie die Parlamentsdienste am Freitag schreiben. Zuvor hatte SBB-Chef Vincent Ducrot die Kommission über den Entscheid orientiert. Der Baustopp würde längerfristig sowohl für die SBB wie für die Volkswirtschaft «nachteilige Folgen» haben, heisst es.

Zudem stehe die Sistierung aktuell im Gegensatz zu den übrigen staatlichen Interventionen. Aus diesem Grund fordert die Kommission das Umwelt- und Finanzdepartement in einem Brief dazu auf, diesen Entscheid zu überdenken. Weiter sollen die zuständigen Departemente einen Fahrplan für die Wiederaufnahme der sistierten Bauprojekte aufzuzeigen.