Coronavirus
Luzerner Schulen starten Anfang Mai mit Reihentests – Teilnahme ist freiwillig

An allen öffentlichen Schulen ab der Sekundarstufe l des Kantons Luzern starten spätestens ab Anfang Mai Reihentests für die Schülerinnen und Schüler.

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Im Rahmen eines Pilotversuchs spucken Schüler in ein Röhrchen.

Im Rahmen eines Pilotversuchs spucken Schüler in ein Röhrchen.

Bild: Eveline Beerkircher (30. März 2021)

(pw/abi) Vor den Frühlingsferien wurden an zwei Schulen repetitive Tests (gepoolte PCR-Speicheltests) als Pilotversuche lanciert. Diese verliefen reibungslos, wie der Kanton Luzern am Donnerstag in einer Medienmitteilung schreibt. Seit einigen Tagen können nun im Kanton Luzern Betriebe und Institutionen repetitive Tests durchführen. Nun sollen auch die Schulen mit den Massentests beginnen.

Die Speicheltests (PCR-Tests) werden einmal wöchentlich ab der Sekundarstufe l (Sekundarschule, Gymnasien, Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum) durchgeführt. Für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen sind die Tests kostenlos und freiwillig. Für die Schulen werden die repetitiven Tests verpflichtend sein, die entsprechende Covid-19-Verordnung wurde vom Regierungsrat angepasst.

Die repetitiven Tests sollen helfen, asymptomatische Covid-19-Fälle frühzeitig zu erkennen und so Ansteckungsketten zu unterbrechen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Der Kanton will damit verhindern, dass das Coronavirus an Schulen ausbricht.