Coronakrise
Kanton Zürich spricht 25 Millionen für Jugendliche in der Berufsbildung

Die Pandemie hat junge Menschen in Ausbildung besonders stark belastet. Damit sie den Tritt nicht verlieren, hat der Zürcher Regierungsrat zusätzliche Mittel für die Berufsbildung bewilligt.

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Die Zürcher Regierung will Lernende besser unterstützen und neue Lehrstellen schaffen. (Symbolbild)

Die Zürcher Regierung will Lernende besser unterstützen und neue Lehrstellen schaffen. (Symbolbild)

Keystone

In den kommenden drei Jahren stellt die Regierung 25,5 Millionen Franken zur Verfügung, um Jugendliche in Ausbildung zu unterstützen und die Berufsbildung zu fördern. Der grösste Teil der Mittel soll für Beratungsangebote sowie die Förderung und Begleitung der Lernenden eingesetzt werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. «Es ist jetzt an uns, die jungen Menschen zu fördern, damit sie den Tritt nicht verlieren», wird Regierungsrätin Silvia Steiner zitiert.

Weiter will die Regierung vier zusätzliche Stellen im Berufsinspektorat schaffen. So sollen die Ausbildungsbereitschaft und -qualität der Lehrbetriebe sichergestellt sowie Lernende, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in schwierigen Situationen unterstützt werden. Im Massnahmenpaket sind zudem Mittel vorgesehen, um die Schaffung von Lehrstellen voranzutreiben.

Denn die Bildungsdirektion geht davon aus, dass die Zahl der Lernenden bis 2030 um rund einen Viertel steigt. «Die Zahl der Ausbildungsplätze dürfte wegen der Coronapandemie aber nicht im nötigen Umfang ansteigen.» Die Massnahmen sind für die Jahre 2022 bis 2025 vorgesehen. (agl)

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