Altersvorsorge
Nationalrat: Kommission will bei AHV-Reform zügig vorwärtsmachen

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates ist auf die Vorlage «AHV 21» eingetreten. Die Stabilisierung der Altersvorsorge müsse zügig beraten werden.

Merken
Drucken
Teilen
Die Nationalratskommission wollte nichts von einer Verknüpfung der AHV-Reform mit der Lohngleichheit von Frau und Mann wissen. (Symbolbild)

Die Nationalratskommission wollte nichts von einer Verknüpfung der AHV-Reform mit der Lohngleichheit von Frau und Mann wissen. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Die AHV-Reformvorlage soll nicht zurück an den Bundesrat: Mit 17 zu 8 Stimmen lehnte die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) vier Rückweisungsanträge ab. Dies teilten die Parlamentsdienste am Freitag mit. Die SGK-N erteilte damit Forderungen nach anderen Finanzierungsmodellen, deutlich höheren Renten oder einer Verknüpfung mit der Lohngleichheit von Frau und Mann eine Absage. Auch der Antrag, mit der AHV-Reform zuzuwarten, bis die Reform der beruflichen Vorsorge abgeschlossen sei, wurde abgelehnt.

Die Mehrheit der Kommission wolle die Reform nun zügig vorantreiben, ohne grosse Änderungen an der vom Ständerat in der Frühlingssession beschlossenen Vorlage vorzunehmen, schreiben die Parlamentsdienste weiter. Diese sieht unter anderem die Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre vor, was von der Ratslinken heftig bekämpft wurde. Die Kommission wolle die Detailberatung Ende April an die Hand nehmen, so die Mitteilung.