Leserbrief
Das grenzt an Bauernfängerei

«Sie kämpfen um letzten freien Sitz», Ausgabe vom 8. Juni

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Am 28. Juni geht es um den letzten Sitz im Gemeinderat von Ebikon. Bereits im ersten Wahlgang überzeugte Marianne Wimmer-Lötscher mit ihrer Fach-, Führungs- und Sozialkompetenz. Ich bin überzeugt, dass sie den Ebikoner Gemeinderat in idealer Weise ergänzen würde.

Im zweiten Wahlgang wurden nun die Karten neu gemischt und ein neuer Gegenkandidat aus dem Hut gezaubert. Das ist allerdings kein Grund, von der Beurteilung in der ersten Wahlrunde abzurücken. Marianne Wimmer ist keine Lückenbüsserin, sondern eine ernsthafte und geeignete Kandidatin für den Gemeinderat. Es ist äusserst fragwürdig, wie in Ebikon immer wieder taktische Spielereien betrieben werden mit dem Ziel, die Lenkung der Gemeinde möglichst nur mit Ur-Ebikonern zu besetzen. Ohne die Fähigkeiten des Gegenkandidaten in Zweifel zu ziehen grenzt dies schon fast an Bauernfängerei.

Offenbar reicht eine Wohnsitzdauer von 33 Jahren nicht und alles Fremde ist suspekt, auch wenn es nur aus dem Entlebuch kommt. Dies zeugt nicht von der Offenheit mit der sich Ebikon gerne brüstet. Das Argument, dass das Pflegeheim nicht auf Marianne Wimmer verzichten könne kann nicht ehrlich sein. Auch Mark Pfyffer leistet im Kirchenrat anerkannt gute Arbeit.

Franz-Xaver Müller, Ebikon