Zürich

Zürcher halten sich (mehrheitlich) an Coronavirus-Vorgaben – bis auf den versuchten Einbruch in die gesperrte Bäckeranlage

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Die Zürcher Stadtpolizei hat bis Samstagmittag mehrere Male ausrücken müssen, weil sich Menschen nicht an die neue 5-Personen-Regel halten wollten. In die seit Freitagabend gesperrte Bäckeranlage im Kreis 4 wurde sogar eingebrochen.

Die Polizei traf bei der Bäckeranlage auf rund 20 Personen, die in den abgesperrten Park eindringen wollten, wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilte. Die Polizei führte Personenkontrollen durch und verfügte Wegweisungen.

Leere Strassen und Parks: Zürcher halten sich mehrheitlich gut an Coronavirus-Vorgaben

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Die Stadt Zürich glich gestern Abend einer Geisterstadt. Wo sich sonst am Samstagabend massenhaft Menschen tummeln, zeigten sich gestern und auch heute verlassene Strassen und Orte. Die Bevölkerung hielt sich an die Regelung, zuhause zu bleiben. Mit einigen wenigen Ausnahmen.

Auch beim Gemeinschaftszentrum GZ Heuried trafen Polizisten auf eine Gruppe von rund 20 Personen. Sie beschimpften die Polizisten und flüchteten. Nachdem sich die Stadtpolizei zurückzog, kam die Gruppe zurück und musste schliesslich durch mehrere Patrouillen kontrolliert und vom GZ weggewiesen werden.

Die neue Regelung führt manchmal auch zu falschen Alarmen. So wurde die Polizei am Samstagmorgen informiert, dass maskierte Personen in ein Hörgerätegeschäft im Kreis 11 einbrechen würden. Es stellte sich dann heraus, dass es sich um Arbeiter handelte, die das Geschäft umbauten - unter Einhaltung des Abstandes und mit Schutzmasken.

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