Coronavirus
Fehlende Nachfrage: Kanton Zürich schliesst mehrere Covid-Impfzentren – auch das Pop-up in Dietikon hat ausgedient

Die Nachfrage nach Impfungen gegen Covid-19 ist im Kanton Zürich deutlich zurückgegangen. Um die Impfkapazität anzupassen, werden in den kommenden Wochen deshalb erste Impfzentren geschlossen.

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Die Nachfrage nach Impfungen ist deutlich zurückgegangen. (Symbolbild)

Die Nachfrage nach Impfungen ist deutlich zurückgegangen. (Symbolbild)

Michael Buholzer / KEYSTONE

Ende Februar werden die Pop-Up-Impfzentren Meilen, Dietikon, Horgen, Wetzikon, das Drive-in-Impfzentrum Dübendorf sowie die Impfzentren Affoltern und Bülach geschlossen, wie die Gesundheitsdirektion an Montag mitteilte.

Impftram wird geschlossen

Mitte März folgt das Impfzentrum im Einkaufszentrum Glatt. Ende März sollen dann auch im Impftram und im Impfzentrum Stadtspital Triemli keine Impfungen mehr angeboten werden. Bis auf weiteres in Betrieb bleiben die Impfzentren am Hirschengraben in der Stadt Zürich, in Oerlikon, Winterthur und Uster. Zudem bieten auch zahlreiche Arztpraxen und Apotheken weiterhin Impfungen an. Das Angebot könne falls nötig in kurzer Zeit wieder hochgefahren werden.

Aktuell haben rund 720’000 Personen im Kanton Zürich bereits eine Boosterimpfung erhalten. Ab morgen Dienstag werden Boosterimpfungen in den Impfzentren auch ohne Termin erhältlich sein.

Am 20. Dezember eröffnete das Pop-up an der Bahnhofstrasse 5 in Dietikon. Nun ist auch für dieses Impfzentrum Schluss.

Am 20. Dezember eröffnete das Pop-up an der Bahnhofstrasse 5 in Dietikon. Nun ist auch für dieses Impfzentrum Schluss.

Sandra Ardizzone

Auch Contact Tracing reduziert Kapazitäten

Aufgrund der sehr hohen Covid-Fallzahlen im Januar war das Contact Tracing stark ausgelastet. Bis zu 1000 Personen waren laut Mitteilung im Januar damit beschäftigt. Mit der Aufhebung der Kontaktquarantäne konnten auch beim Contact Tracing die Kapazitäten leicht reduzieren werden. (sda)

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