Dieser Tage dürfte es sogar bis weit ins Unterland schneien. Damit setzt der Winter in unseren Gefilden ähnlich früh ein, wie vor zwei Jahren, als es ebenfalls Ende Oktober erstmals schneite.

In den Limmattaler Werkhöfen ist man ob diesen Aussichten nicht beunruhigt. Die Vorbereitungen auf den Winterdienst sind getroffen. «Das Wetter bereitet mir keine Sorgen. Der Winter klopft zwar an die Tür, wahrscheinlich wird der Schnee aber nicht bis zu uns hinunter fallen», sagt Lorenz Fränzl, Leiter des Werkhofes Dietikon.

Dennoch, so Fränzl, habe er mit seinem Team die notwendigen Vorbereitungen getroffen. So starte am 12. November der Pikettdienst. «Die Einsatzpläne für diesen Dienst sind gemacht. Wir müssen mit den vier Einsatzleitern lediglich noch wenige Details klären», hält er fest.

Sollte es wider Erwarten schon vor der Pikettzeit schneien, sei das auch kein Problem. «Wir beobachten die Wetterentwicklung genau. Unsere Mitarbeiter sind sehr erfahren und wissen, was zu tun ist, auch wenn der Pikettdienst noch nicht angelaufen ist», erklärt der Werkhofleiter.

Fahrzeuge laufend instand gesetzt

Zudem, so Fränzl, seien die Einsatzfahrzeuge für den Winterdienst während des Jahres laufend instand gesetzt worden und darum jederzeit einsatzbereit. «Auch das Salzsilo ist sehr gut gefüllt», erklärt Fränzl.

Da gegen Ende des letzten Winters vielerorts Salzknappheit geherrscht habe und man deshalb noch Salzbestellungen gemacht habe, musste man diesen Sommer nicht so viel Salz einkaufen, wie in anderen Jahren. «Wir hatten noch grössere Mengen vom vergangenen Frühjahr», hält Fränzl fest.

Auch beim Kanton ist man bereit

Auch beim Kanton hat man die nötigen Vorbereitungen getroffen. «Wir sind bereit», sagt Thomas Maag, Mediensprecher des Tiefbauamtes. Dies liege unter anderem auch daran, dass die Vorbereitungen auf den Winter bereits im Frühling beginnen würden. «Im Frühjahr flicken wir die Löcher in den Strassen», so Maag.

Im Sommer werde dann bereits das Salz eingekauft, weil der Salzpreis zu dieser Jahreszeit tiefer sei als im Winter. «Wir haben unsere Lager wie immer gefüllt und konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar die Kapazität etwas erhöhen», hält er fest. Zudem habe man im Herbst sämtliche Fahrzeuge auf Vordermann gebracht.