Hitzesommer-Bilanz

Über 77'000 Eintritte in Dietikon, Rekorde in Schlieren und Staus in Birmensdorf – die Badi-Zwischenbilanz

Die Limmattaler Badis ziehen eine meist positive Zwischenbilanz zu den Sommerwochen.

Noch einmal ist es richtig heiss geworden. Doch nun neigt sich der Sommer und damit auch die Badisaison ihrem Ende zu. Grund genug für eine Zwischenbilanz.

Dietikon: In der Dietiker Badi Fondli wurden bis zum Ende der Sommerferien 77 066 Badeeintritte verkauft. Doch nicht nur in diesem Bereich waren die Dietiker Spitzenreiter, auch verkaufte das Fondli mit 1548 Saisonabos mehr Abos als jede andere Badi im Bezirk. Der Monat Juni ragte als besonders gut besucht heraus: 39 592 Eintritte wurden in diesem heissen Monat verbucht. Das Fondli lädt noch bis Mitte September zum Schwimmen und zum Erholen ein.

Oberengstringen: Im Freibad Zwischen den Hölzern, das von der Stadt Zürich betrieben wird, waren bis zum Ende der Sommerferien 48 345 Eintritte verkauft worden. Beliebtester Badetag war der 30. Juni, als 3814 Eintritte verkauft wurden. Das gibt der Betreiber der Badi, das Sportamt der Stadt Zürich, zu Protokoll. Insgesamt wurden 583 Saisonkarten verkauft. Diese sind jedoch auch in einigen anderen Stadtzürcher Bädern gültig. In Oberengstringen ist die Badi noch bis zum 9. September geöffnet.

Birmensdorf: In der Badi Geren wurden bis zum Ende der Sommerferien 31 485 Eintritte verzeichnet. Die Saisonabos waren beliebt: Insgesamt wurden davon 1191 Stück verkauft. Dabei waren es mehr Abos für Erwachsene als für Kinder. Bester Monat dieser Saison war der Juni. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Wiederholte Kritik aus der Bevölkerung führte dazu, dass eine externe Stelle die Birmensdorfer Badi sowohl in betrieblicher als auch in baulicher Hinsicht vollständig überprüfen wird. «Bei einem Besucheransturm sind Staus beinahe vorprogrammiert. Hier wären eine personelle Aufstockung oder eine bauliche Entflechtung dringend notwendig», teilte Gemeindepräsident Bruno Knecht (parteilos) damals mit. Die externe Überprüfung soll nun Lösungsvorschläge bringen. Die Badi Geren ist noch bis zum 15. September geöffnet.

Schlieren: Die Biobadi Im Moos verkaufte bis zum Ende der Sommerferien rund 25 000 Einzeleintritte. Beim Verkauf der Saisonkarten verzeichnete sie einen Rekord: «Seit der Erfassung der Anzahl verkauften Saisonkarten wurden noch nie so viele bezogen wie 2019», sagt André Thoma, Leiter Sekretariat Werke, Versorgung und Anlagen. So seien dieses Jahr 670 Stück verkauft worden. Ein weiterer Rekord ergab sich beim Vollmondschwimmen von Mitte Juli. Für das Barbecue hätten sich 60 Personen angemeldet. Damit war die Obergrenze erreicht, einige Gäste mussten auf auf das Vollmondschwimmen mit Grillfest im August vertröstet werden. Eine weitere Premiere fand bereits zu Beginn des Sommers statt: «Am heissen Sonntag, dem 2. Juni waren zum ersten Mal alle zehn Liegestühle der VIP-Lounge gleichzeitig ausgebucht», sagt Thoma. Die Badi Im Moos hat die längsten Öffnungszeiten und ist noch bis Ende September geöffnet.

Urdorf: Das Freibad in Urdorf führt bislang keine Statistik der Einzeleintritte. Dass die Badi gut ankam, zeigen jedoch die 860 verkauften Saisonabos. «Es gab keine Besonderheiten, also auch keine Zwischenfälle in den Sommermonaten», sagt Shaban Hashani, Leiter Sportanlagen Weihermatt. Der beste Monat sei ebenfalls der Juni 2019 gewesen. Bis zum 11. September haben Badefreudige noch die Gelegenheit die Badi zu besuchen.

Limmat: Zusätzlich zu den Badis war auch in natürlichen Gewässern wie dem Egelsee in Bergdietikon und der Limmat viel los. In der Allmend Glanzenberg wurde Ende Juni die neue Anlegestelle für Boote eröffnet. Einige Tage danach verteilte die Regionale 2025 rund 600 Böötli-Guides an die Böötlerinnen und Böötler. Auch die Nötzliwiese bleibt gut besucht. Der Grossandrang der Hobbykapitäne auf der Limmat hat seine Kehrseiten: «Am ersten Juli Wochenende haben wir über eine Tonne Abfall zusammengesucht», sagt Torsten Hartmann, Leiter des Abfallwesens der Stadt Dietikon (die Limmattaler Zeitung berichtete). Nebst Einweggrills, Getränkedosen und Campingstühlen wurden auch Gummiboote gefunden.

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