Die Belegung des nun zu Ende gegangenen Winters sei die zweithöchste seit der Gründung des "Pfuusbus" im Jahr 2002, teilten die Sozialwerke am Dienstag mit. Nur im Vorjahr waren es mit 5517 rund 700 Übernachtungen mehr.

Um das Übernachtungs-Angebot beim Albisgüetli etwas zu entlasten, wurden in diesem Winter vermehrt Obdachlose an die städtische Notschlafstelle und Langzeitnutzer in feste Wohnangebote vermittelt.

Die Stimmung im Bus war grundsätzlich konfliktfrei. Gemäss den Sozialwerken ist das jedoch nicht selbstverständlich, weil in den vergangenen Jahren immer mehr Obdachlose psychische Erkrankungen aufweisen. Dass es im "Pfuusbus" so friedlich bleibe, liege vor allem an den Betreuerinnen und Betreuern.