Als Folge des Hitzesommers 2018 werden in der Stadt Winterthur geschädigte Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt. Vorerst sind 25 Fällungen vorgesehen, weitere könnten aber in den nächsten Wochen dazukommen. Zu schaffen gemacht haben den Bäumen nicht nur die Hitze, sondern auch die Trockenheit des letzten Sommers, wie die Stadt Winterthur gestern mitteilte. Nach dem Blattaustrieb sind nun die Spätfolgen des Trockenheitsstresses sichtbar geworden. Viele Bäume weisen aussergewöhnlich viele abgestorbene Äste und Kronenteile auf – sogenanntes Totholz. Besonders stark betroffen sind Buchen und Birken. Vielerorts stelle dieses Totholz ein Risiko für Passantinnen und Passanten oder für Sachwerte dar, heisst es in der Mitteilung. Deshalb müsse das Totholz heruntergeschnitten werden. In einigen Fällen sind laut Stadtgrün Winterthur die Schäden in Kombination mit weiteren Faktoren so gravierend, dass die Bäume nicht gerettet werden können und gefällt werden müssen. Die Beurteilung der geschwächten und geschädigten Bäume erfolgt für jeden Baum individuell durch Baumpflegespezialisten.