Schlieren
«Voli» ist ausgeschieden: «Ich hatte leichte Konzentrationsschwächen»

Für den Schlieremer Kandidaten Stefan «Voli» Vollenweider hat es am Mittwochabend nicht gereicht. Im Interview spricht er über sein Ausscheiden aus «The Voice of Switzerland» und seine Zukunftspläne.

Sandro Zimmerli
Drucken
Stefan Voli Vollenwieder scheitert bei the Voice of Switzerland in der zweiten Runde

Stefan Voli Vollenwieder scheitert bei the Voice of Switzerland in der zweiten Runde

SRF/Lukas Mäder
Weiter kommt stattdessen sein Battlegegner aus Erlinsbach, Valon Muhadri.

Weiter kommt stattdessen sein Battlegegner aus Erlinsbach, Valon Muhadri.

SRF/Lukas Mäder

Für den Schlieremer Stefan «Voli» Vollenweider ist das Abenteuer «Voice of Switzerland» zu Ende. Im Gesangsduell mit Valon Muhadri zog der 36-jährige Verkäufer am Mittwochabend den Kürzeren. Gemeinsam mussten die beiden Kandidaten der SF-Castingshow in den so genannten «Battles» den Song «Dance with somebody» der schwedischen Rockband Mando Diao vortragen. Für Coach Stefanie Heinzmann konnte Muhadri beim Auftritt mehr überzeugen.

Wie gross ist die Enttäuschung über das Ausscheiden?

«The Voice of Switzerland»

Am kommenden Samstag (20.10 Uhr auf SRF 1) enden die sogenannten Battles. Dann folgt die letzte Phase. In den drei Live-Shows treten die 12 besten Kandidaten innerhalb ihrer Teams gegeneinander an und werden von den Coaches und den Fernsehzuschauern bewertet. Aus jeder Gruppe geht ein Finalist hervor. Im Finale am 16. März entscheiden nur die Fernsehzuschauer über den Sieg und vergeben den Titel «The Voice Of Switzerland».(az)

Voli: Im Moment, als der Entscheid bekannt gegeben wurde, war schon eine gewisse Enttäuschung zu spüren. Doch bereits beim Verlassen der Bühne war sie wieder verflogen. Ich wusste ja im Vornherein, dass es ich in einer Show auftrete, bei der es Sieger und Verlierer gibt. Den Entscheid von Stefanie Heinzmann kann ich nachvollziehen. Valon hat es verdient.

Woran hat es gelegen, dass Sie sich nicht durchsetzen konnten?

Ich war etwas nervöser als bei den Blind Auditions. Ich hatte auch leichte Konzentrationsschwächen. Bei den Gesangslinien, bei denen wir uns abwechselten, habe ich Valon zweimal reingesungen. Zudem habe ich einen Einsatz verpasst. Vor dem Auftritt war ich bei den Zuschauern noch in der Favoritenrolle.

Auch nach ihrem Auftritt. Im Online-Voting der Fernsehzuschauer lagen Sie vor Valon. Stellt Sie das auf?

Das ist natürlich eine schöne Anerkennung. Auch auf Facebook habe ich nach dem Auftritt viele Reaktionen erhalten. Unter anderem von Leuten, die ich gar nicht kenne. Viele fanden es schade, dass ich ausgeschieden bin.

Am Song selber ist es aber nicht gelegen, dass Sie nicht weiter gekommen sind?

Überhaupt nicht. Ich kannte den Song bereits aus dem Radio. Ich wusste, dass er mir von der Tonlage her gut liegt. Valon hatte am Anfang mehr Mühe. Auf der Bühne war es dann ein sehr schöner Moment. Ich fand, dass wir gut miteinander harmonierten.

Was bleibt Ihnen nach diesen aufregenden Wochen in Erinnerung?

Es war der Hammer. Ich habe extrem viele spannende Leute kennen gelernt und konnte interessante Kontakte knüpfen.

Gönnen Sie sich jetzt Ruhe?

Nein, im Gegenteil. Ich bin mit meiner Band «Liquid Bones» derzeit im Studio, um ein neues Album aufzunehmen. In ein bis zwei Wochen will ich mit einem Freund meine eigenen Songs aufnehmen. Zudem kläre ich ab, was mich eine Albumproduktion kosten, und wer sich dem Projekt gerne anschliessen würde.

Wann kann man Sie das nächste Mal live erleben?

Es ist noch nichts fixiert. Bis im Herbst wollen die «Liquid Bones» ein neues Programm einstudieren. Zudem plane ich für den Sommer eine Voice-Party mit ehemaligen Kandidaten. Vielleicht kommt auch einer der Coaches vorbei, um gemeinsam Musik zu machen.