Urdorf
Zwei medizinische Zwischenfälle: Trotzdem ist die Gemeinde mit dem ersten Einsatz des Impfmobils zufrieden

Am letzten Samstag liessen sich rund 310 Personen auf dem Zwischenbächen-Mehrzweckplatz erstmals gegen Covid impfen. Dabei kamen zwei Rettungswagen zum Einsatz.

Virginia Kamm
Drucken
Teilen
Aufgrund des hohen Andrangs kam es für die Impfwilligen in Urdorf zu Wartezeiten.

Aufgrund des hohen Andrangs kam es für die Impfwilligen in Urdorf zu Wartezeiten.

zvg

Am vergangenen Samstag machte das Impfmobil der Zürcher Gesundheitsdirektion zum ersten Mal in Urdorf auf dem Zwischenbächen-Mehrzweckplatz Halt. Rund 310 Personen profitierten von der Gelegenheit, sich kostenlos und ohne Voranmeldung gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Gemeinde zieht eine positive Bilanz: «Wir sind sehr zufrieden», sagt Michael Frei, Bereichsleiter Soziales und Gesundheit, auf Anfrage. «Wir hatten mit 150 bis 200 Personen gerechnet und sind positiv überrascht, dass so viele gekommen sind.» Der Tag verlief allerdings nicht ganz reibungslos: Wie die Gemeinde mitteilt, ereigneten sich zwei medizinische Zwischenfälle, weshalb auch zwei Rettungswagen ausrücken mussten.

Beim einen der beiden Vorfälle handelte es sich um einen Bienenstich, der eine allergische Reaktion auslöste, schreibt die Gemeinde. Zum zweiten Vorfall schreibt sie nichts Genaueres. Darüber, ob dieser etwas mit der Impfung zu tun hatte, könne die Gemeinde keine Auskunft geben, sagt Frei. Auch das Spital Limmattal kann aus Datenschutzgründen auf Anfrage keine näheren Angaben zum Fall machen.

Auch in Oetwil erhielten 120 Personen die erste Impfung

Wegen des hohen Andrangs mussten die Impfwilligen am Samstag auf dem Zwischenbächen-Mehrzweckplatz teils lange anstehen. «Den grössten Andrang verzeichneten wir von 8 Uhr bis um die Mittagszeit», sagt Frei. «Die Wartezeiten dürften in dieser Phase schätzungsweise im Rahmen von einer bis zu zwei Stunden gelegen haben.» Nach dem Mittag bis um 16 Uhr habe die Wartezeit noch durchschnittlich 30 bis 45 Minuten betragen. «Mit Beschattung, Sitzmöglichkeiten sowie der Ausgabe von Wasser und Traubenzucker haben wir versucht, die Wartezeiten so angenehm als möglich zu gestalten», sagt er.

Bereits Ende August erhielten in Geroldswil knapp 200 Personen die erste Dosis durch den Impfbus des Kantons. Am 7. September hielt er zudem erstmals in Oetwil, wo rund 120 Leute davon profitierten. Die Gemeinde zeigt sich auf Anfrage mit dieser Zahl zufrieden. Medizinische Zwischenfälle gab es keine.

Aktuelle Nachrichten