Schlieren
Sowohl Reformierte als auch Katholiken nehmen ihr Budget einstimmig an

Die katholische Kirche könnte ihren Steuerfuss bald senken. Die reformierte Kirche sieht ein Plus von ein paar tausend Franken im Budget 2022 vor.

Lukas Elser
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Die katholische Kirche Schlieren blickt positiv in die Zukunft.

Die katholische Kirche Schlieren blickt positiv in die Zukunft.

Colin Frei

Die Katholische Kirchgemeinde Schlieren hat der Kirchgemeindeversammlung am 24. November den Voranschlag 2022 präsentiert: Bei einem Gesamtaufwand von 3,34 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 3,78 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 440'000 Franken. Dies bei einem Steuerfuss von unveränderten zwölf Prozent.

Die 24 anwesenden Stimmberechtigten hätten das Budget einstimmig angenommen, teilte die Kirche jüngst mit. Und was den künftigen Steuerfuss anbelangt, gibt es gute Nachrichten. So heisst es in der Mitteilung:

«Sollten sich die Steuereinnahmen in Zukunft weiterhin im üblichen Rahmen bewegen, wird sich die Kirchenpflege überlegen, ob eine Reduktion des Steuerfusses möglich und auch sinnvoll wäre.»

Weiter hätten der Pfarradministrator Varghese Nadackal und die Pfarreikoordinatorin Monica Cusinato über die stattgefundenen Aktivitäten der Pfarrei im vergangenen Jahr orientiert und einen Ausblick auf künftige Angebote gegeben. Und Synodalin Caterina Autiero habe einen Einblick in die Tätigkeit der Synode gegeben.

Steuerfuss bleibt bei elf Prozent

Ebenfalls letzte Woche, am 25. November, hat auch die reformierte Kirchgemeinde Schlieren an ihrer Kirchgemeindeversammlung ihr Budget 2022 einstimmig angenommen.

Bei der reformierten Kirche Schlieren spricht man von einem «ausgeglichenen Budget».

Bei der reformierten Kirche Schlieren spricht man von einem «ausgeglichenen Budget».

Severin Bigler

Der Präsident der Kirchenpflege, Robert Welti, spricht auf Anfrage von einem «ausgeglichenen Budget». In Zahlen: Einem Gesamtaufwand von 2,07 Millionen Franken steht ein Gesamtertrag von 2,074 Millionen Franken gegenüber. Damit beläuft sich der Ertragsüberschuss auf rund 4000 Franken. Welti rechnet in Zukunft mit gleichbleibenden Steuereinnahmen. Der Steuerfuss wurde deshalb bei unveränderten elf Prozent festgesetzt.

Ebenfalls einstimmig gewählt worden seien die beiden vorgeschlagenen Mitglieder für die Ersatzwahl der Kirchenpflege für den Rest der Legislatur 2018 bis 2022. Es handelt sich dabei um Caroline Rohrer und Janocz Kopf.

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