Schlieren
Reservoir Lölimoos muss für 9 Millionen Franken ersetzt werden

Für das Projekt hat der Schlieremer Stadtrat nun eine Planungskommission gebildet.

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Auf die Schlieremer kommen hohe Kosten in Sachen Wasserversorgung zu. Im Bild: Das entleerte Trinkwasserreservoir Bröggen in Schlieren im Jahr 2004.

Auf die Schlieremer kommen hohe Kosten in Sachen Wasserversorgung zu. Im Bild: Das entleerte Trinkwasserreservoir Bröggen in Schlieren im Jahr 2004.

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Die Stadt Schlieren möchte das Wasserreservoir Lölimoos ersetzen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Stadtrats hervor. Einerseits seien bestimmte Behälter zu alt und könnten nicht saniert werden. Und es müssten alte Leitungen ersetzt werden. Andererseits könne das Fassungsvermögen von 3’700 Kubikmetern die gesetzlich geforderte Versorgungssicherheit bis 2050 nicht mehr garantieren. Der Stadtrat hat berechnet, dass ein Volumen von 6000 Kubikmetern erforderlich ist.

Die Kosten für das bevorstehende Projekt belaufen sich gemäss derzeitigem Planungsstand auf 9 Millionen Franken. Der Kredit soll am 18. Juni 2023 den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt werden. Um Abstimmung und Projekt vorzubereiten, hat der Stadtrat nun eine Planungskommission gebildet.

Das Wasserreservoir Lölimoos in Schlieren befindet sich südlich des Siedlungsgebiets, oberhalb der Trublerhütte. Zusammen mit dem Reservoir Weid in Unterengstringen versorgt es die untere Druckzone der Wasserversorgung Schlieren sowie die unteren Druckzonen in Unterengstringen. (lue)