Schlieren
Der Stadtrat spricht weitere 900'000 Franken für den Bau von Wasserleitungen

122 Meter Leitung beim Bahnhof Urdorf müssen ersetzt werden. Die Stadt Schlieren investiert derzeit viel Geld in die Erneuerung von Wasserleitungen.

Lukas Elser
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Geleertes Trinkwasserreservoir Bröggen in Schlieren, aufgenommen am 7. September 2004.

Geleertes Trinkwasserreservoir Bröggen in Schlieren, aufgenommen am 7. September 2004.

LiZ-Archiv

Der Schlieremer Stadtrat hat eine gebundene Ausgabe von 919’500 Franken exklusive Mehrwertsteuer für das Projekt Werkleitungsbau und Schachtbauten bei der Stationsstrasse bewilligt. Inklusive Mehrwertsteuer sind es total 984'600 Franken.

Ein Teil der aus dem Jahr 1969/70 stammende Wassertransportleitung vom Stufenpumpwerk Kalktarren zum Reservoir Bröggen soll ersetzt werden. Es betrifft das 122 Meter lange Stück zwischen dem Bröggenweg bei der Stationsstrasse 41 und dem nördlich der Bahngleise liegenden Agrarland Hofuren.

Die neuen Leitungen werden die Gleise der Strecke Schlieren-Urdorf unterqueren. Die Zugangsschächte vor und nach den Gleisen werden ersetzt. Weiter müssen die Anschlüsse von zwei Versorgungsleitungen zur Hauptleitung erstellt werden.

Ein neuer Ringschluss zum Reservoir Bröggen ist geplant

Bei den geplanten Arbeiten handelt es sich um einen Teil eines grösseren Netzausbauprojekts der Stadt Schlieren. Die Stadt möchte einen Ringschluss zum Reservoir Bröggen konstruieren und zwar via Stationstrasse und Kampstrasse. Der Stadtrat schreibt im aktuellen Beschluss:

«Damit wird eine dringend notwendige Verbesserung der Versorgungssicherheit für die Druckzone Bröggen-Sterpel geschaffen.»

Für die erste Etappe des Projekts hat der Stadtrat im Juni 2021 eine gebundene Ausgabe von 514'190 Franken exklusive Mehrwertsteuer bewilligt. Für eine weitere Etappe hat er im Januar 2022 einen Betrag von 435’000 Franken exklusive Mehrwertsteuer gesprochen.

Die Stadt Schlieren überholt und erweitert derzeit ihre Wasser-Infrastruktur. So hat der Stadtrat darüber informiert, dass er das Reservoir Lölimoos abreissen und durch ein grösseres ersetzen möchte. Ein Kredit dafür in der Höhe von neun Millionen Franken soll dem Stimmvolk am 18. Juni 2023 vorgelegt werden.