Dietikon

Opfer von Verkehrsrowdy leiden noch immer – Anklage voraussichtlich 2021

Frontalkollision: 2021 soll die Anklage gegen den Strassenrowdy stehen. Im Bild die beiden Unfallautos auf der Bernstrasse in Dietikon.

Frontalkollision: 2021 soll die Anklage gegen den Strassenrowdy stehen. Im Bild die beiden Unfallautos auf der Bernstrasse in Dietikon.

Horror-Crash vom 5. Oktober 2019: Der Tatverdächtige ist auf freiem Fuss. Die Staatsanwaltschaft nimmt Stellung zum Stand der Ermittlungen.

Der Unfall erschütterte das Limmattal: Am 5. Oktober 2019, um 19.30 Uhr, knallte auf der Bernstrasse in Dietikon ein BMW in einen Ford. Dessen Lenkerin und ihr Töchterchen wurden eingeklemmt und schwer verletzt. Sie schwebten in Lebensgefahr. Ihr Leid dauert auch über ein Jahr nach dem Unfall noch an. Bei beiden sei «mit bleibenden Schäden zu rechnen», sagt nun der Sprecher der kantonalen Oberstaats­anwaltschaft auf Anfrage der «Limmattaler Zeitung».

Der BMW-Fahrer, gegen den wegen qualifizierter grober Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfacher Körperverletzung ermittelt wird, ist derweil ein freier Mann. Nachdem er am 7. Oktober 2019 verhaftet wurde, endete seine Untersuchungshaft am 29. Oktober 2019. Er ist nicht der einzige, gegen den ermittelt wird. Auch sein Beifahrer sowie der Mieter des Unfallfahrzeugs, der ihm die Schlüssel zum BMW gab, stehen nach wie vor im Visier der Staatsanwaltschaft, insbesondere wegen Unterlassung der Nothilfe und Irreführung der Rechtspflege. Der Lenker dürfte vor der Kollision massiv beschleunigt und mit viel zu hohem Tempo gefahren sein. Wie viel? Das könnte 2021 bekannt werden: Bis dann soll, Stand heute, die Anklage stehen.

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