Geroldswil
Von «poppig» bis «passt nicht»: Das halten die Passanten von den neuen Freiluftmöbeln

Seit Anfang Juni laden Freiluftmöbel der Marke «Enzo» an vier verschiedenen Standorten in Geroldswil zum Verweilen ein. Den meisten Passanten gefallen sie. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Carmen Frei
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Die Freiluftmöbel sind prominent im Zentrum Huebegg in Gerodswil platziert.
8 Bilder
Beim Kreisel im Zentrum bieten sie Gelegenheit, zu verweilen oder kurz auszuruhen.
Auch auf dem Dorfplatz stehen drei Exemplare in den Farben Rot, Blau und Gelb.
Neben den Sitzgelegenhheiten auf den Steinmauern können es sich Geroldswilerinnen und Geroldswiler nun auch auf den Enzos gemütlich machen.
Bei der Freizeitanlage Moos stehen ebenfalls drei Enzos und sorgen für Farbe auf der Wiese der Anlage.
Beim Sportplatz Werd wird man von den blauen Freiluftmöbel begrüsst.
Auch ein gelbes Exemplar steht zwischen den Bäumen.
Ein rotes steht ein wenig weiter entfernt und liegt fast versteckt am Wanderweg.

Die Freiluftmöbel sind prominent im Zentrum Huebegg in Gerodswil platziert.

Severin Bigler

Sie sorgen für Farbe in Geroldswil: Die neuen Freiluftmöbel der Marke «Enzo» stehen seit Anfang Juni an vier verschiedenen Standorten. Die Möbel sind eines der beiden Projekte, die mit der Jubiläumsdividende der Zürcher Kantonalbank in Geroldswil umgesetzt wurden. Das zweite Projekt ist das Outdoor Fitness Werd, das am Dienstag eingeweiht wurde.

Nun stehen die Möbel in Rot, Blau und Gelb im Zentrum Huebegg, auf dem Dorfplatz, beim Sportplatz Werd und bei der Freizeitanlage Moos. Die Idee für die Möbel hatte Jozefa Zurawlew Vogel. Sie brachte sie beim Ideenwettbewerb der Gemeinde für die Verwendung der Jubiläumsdividende ein. Vogel kannte die Möbel von ihrem Arbeitsort, der ETH Zürich.

Bei den Passanten kommen die «Enzos» mehrheitlich gut an.

Samuel Christen (65) aus Geroldswil: «Ich habe die Freiluftmöbel das erste Mal woanders gesehen. Der Eindruck war damals: Wow, die Farbe! Gerade fürs Dorfbild finde ich die Farben ideal. Es ist wirklich wunderbar. Das Material ist super. Ich hoffe nur, dass sie nicht verschandelt werden. Ich habe die Möbel auch beim Sportplatz und auf dem Dorfplatz gesehen. Bei meinen Abendspaziergängen ist mir aufgefallen, dass sie rege genutzt werden, mehrheitlich von den Jüngeren. Ich werde sie ganz sicher auch ausprobieren, jetzt ist es aber gerade zu heiss.»

Samuel Christen (65) aus Geroldswil: «Ich habe die Freiluftmöbel das erste Mal woanders gesehen. Der Eindruck war damals: Wow, die Farbe! Gerade fürs Dorfbild finde ich die Farben ideal. Es ist wirklich wunderbar. Das Material ist super. Ich hoffe nur, dass sie nicht verschandelt werden. Ich habe die Möbel auch beim Sportplatz und auf dem Dorfplatz gesehen. Bei meinen Abendspaziergängen ist mir aufgefallen, dass sie rege genutzt werden, mehrheitlich von den Jüngeren. Ich werde sie ganz sicher auch ausprobieren, jetzt ist es aber gerade zu heiss.»

Carmen Frei
Jason Pfister (28) aus Oetwil: «Die Möbel gefallen mir gar nicht. Die Form finde ich nicht schön. Ich bin hier aufgewachsen und ich finde, es passt nicht ins Bild. Ich kenne aber nur die Möbel im Zentrum. Für einen Spielplatz wäre es vielleicht gut. Ich habe lieber eine normale Holzbank. Aber die Jugendlichen und die Kinder benutzen sie. Ich finde, die Möbel wären besser aufgehoben beim Sportplatz des Schulhauses. Wären sie grau, dann wäre es schöner und ein wenig neutraler.»

Jason Pfister (28) aus Oetwil: «Die Möbel gefallen mir gar nicht. Die Form finde ich nicht schön. Ich bin hier aufgewachsen und ich finde, es passt nicht ins Bild. Ich kenne aber nur die Möbel im Zentrum. Für einen Spielplatz wäre es vielleicht gut. Ich habe lieber eine normale Holzbank. Aber die Jugendlichen und die Kinder benutzen sie. Ich finde, die Möbel wären besser aufgehoben beim Sportplatz des Schulhauses. Wären sie grau, dann wäre es schöner und ein wenig neutraler.»

Carmen Frei
Verena Broder (70) aus Oetwil: «Ich finde die Möbel gut. Ich hoffe nur, sie werden nicht gleich durch Vandalen kaputtgemacht. Ich habe die Möbel bereits an drei Standorten gesehen: auf dem Sportplatz Werd, im Zentrum und auf dem Dorfplatz. Sie peppen das Dorfbild auf. Bei der Huebegg werden sie noch nicht so oft genutzt, aber auf dem Dorfplatz sind sie gut besucht. Ich selbst werde die Möbel eher nicht nutzen. Ich gehe lieber zu den Bänken im Wald oder ans Wasser.»

Verena Broder (70) aus Oetwil: «Ich finde die Möbel gut. Ich hoffe nur, sie werden nicht gleich durch Vandalen kaputtgemacht. Ich habe die Möbel bereits an drei Standorten gesehen: auf dem Sportplatz Werd, im Zentrum und auf dem Dorfplatz. Sie peppen das Dorfbild auf. Bei der Huebegg werden sie noch nicht so oft genutzt, aber auf dem Dorfplatz sind sie gut besucht. Ich selbst werde die Möbel eher nicht nutzen. Ich gehe lieber zu den Bänken im Wald oder ans Wasser.»

Carmen Frei
Udo Friedlich (72) aus Oetwil: «Die Möbel werten das Zentrum auf. Ich habe auch gar nicht gewusst, dass man sie mit Wasser füllen kann. Ich habe sie einmal selbst angehoben und gemerkt, wie schwer sie sind. Die Möbel sind modern und poppig. Sie stören nicht. Ich bin fast jeden Tag da und schaue dem Treiben im Zentrum zu. Was mich dabei stört, sind die Elektroroller im Zentrum. Das Zentrum ist ein Verweilplatz, jetzt noch mehr mit den Möbeln. Auf dem Dorfplatz habe ich sie auch gesehen. Die Möbel nutzen vor allem Hausfrauen und Kinder.»

Udo Friedlich (72) aus Oetwil: «Die Möbel werten das Zentrum auf. Ich habe auch gar nicht gewusst, dass man sie mit Wasser füllen kann. Ich habe sie einmal selbst angehoben und gemerkt, wie schwer sie sind. Die Möbel sind modern und poppig. Sie stören nicht. Ich bin fast jeden Tag da und schaue dem Treiben im Zentrum zu. Was mich dabei stört, sind die Elektroroller im Zentrum. Das Zentrum ist ein Verweilplatz, jetzt noch mehr mit den Möbeln. Auf dem Dorfplatz habe ich sie auch gesehen. Die Möbel nutzen vor allem Hausfrauen und Kinder.»

Carmen Frei
Besarta Jakub (23) aus Winterthur: «Ich arbeite als Fachfrau Betreuung und finde die Freiluftmöbel sehr praktisch für die Kinder. Aber vom Aussehen her finde ich sie nicht so gut. Ich habe die Möbel sonst noch nie gesehen, sie sind einmal etwas anderes. Ich denke, sie werden vor allem von den Jüngeren genutzt. Bequem sehen sie aber nicht aus. Aber ich finde sie cool. Ich kannte bislang nur schlichte Bänke.»

Besarta Jakub (23) aus Winterthur: «Ich arbeite als Fachfrau Betreuung und finde die Freiluftmöbel sehr praktisch für die Kinder. Aber vom Aussehen her finde ich sie nicht so gut. Ich habe die Möbel sonst noch nie gesehen, sie sind einmal etwas anderes. Ich denke, sie werden vor allem von den Jüngeren genutzt. Bequem sehen sie aber nicht aus. Aber ich finde sie cool. Ich kannte bislang nur schlichte Bänke.»

Carmen Frei

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