Dietikon
Zu gefährlich mit dem Velo? Strassenränder bereiten Parlamentarier Sorgen

Gemeinderat Martin Christen hat festgestellt, dass die Strassenquerungen im Rahmen der Limmattalbahn- und BDB-Bauarbeiten unterschiedlich erstellt worden und sorgt sich um die Sicherheit und barrierefreie Strassenquerungen.

Florian Schmitz
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Die ersten Gleise im Dietiker Zentrum wurden im Sommer 2020 verlegt. Gemeinderat Martin Christen (CVP) wundert sich, wieso die Bordsteinabsenkungen zum Überqueren der Strasse nicht einheitlich erstellt wurden.

Die ersten Gleise im Dietiker Zentrum wurden im Sommer 2020 verlegt. Gemeinderat Martin Christen (CVP) wundert sich, wieso die Bordsteinabsenkungen zum Überqueren der Strasse nicht einheitlich erstellt wurden.

Cynthia Mira (2020)

Der Bau der Limmattalbahn kommt in Dietikon gut voran und die Strecke nimmt zunehmend Gestalt an. Gleichzeitig wird derzeit die Bremgarten-Dietikon-Bahn zwischen Bahnhof und Stadthaus auf zwei Spuren ausgebaut. Gemeinderat Martin Christen (Mitte) hat im Zentrum festgestellt, «dass Strassenquerungen und Bordsteinabsenkungen in verschiedenster Art erstellt werden», wie er in einer Kleinen Anfrage an den Stadtrat festhält.

Christen will deshalb vom Stadtrat wissen, wo im Rahmen der Bauarbeiten überall barrierefreie Übergänge im Dietiker Zentrum gebaut werden oder schon gebaut worden sind und nach welchen Kriterien diese erstellt werden. «Die verschiedenen Ausführungen werden Auswirkungen auf die sichere Mobilität von Fussgängern beim Queren und auf das Abbiegen von Radfahrern inklusive Kinderanhängern in Einfahrten und Radwege haben», schreibt er weiter. Deshalb fragt er ebenfalls, inwiefern bei der Bordsteingestaltung Sicherheitsaspekte in Bezug auf den Langsamverkehr berücksichtigt werden.

Als Beispielstrecke für seine Beobachtungen nennt Christen den Limmattalbahn-Abschnitt auf der Zentralstrasse zwischen Reppischbrücke und Kirchplatzkreuzung sowie den Doppelspurausbau der Bremgarten-Dietikon-Bahn auf der Bremgartnerstrasse.