Dietikon
Limmattalbahn: Stadt soll über Verkehrsentlastung informieren

Der Grünen-Gemeinderat Andreas Wolf erkundigt sich in einem Vorstoss über Zwischenstand zum laufenden Ausbau der flankierenden Massnahmen.

Florian Schmitz
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Blick auf die Haltestelle Birmensdorferstrasse: Gemeinderat Andreas Wolf will wissen, wie es um die Strassenprojekte steht, die im Rahmen des Limmattalbahnbaus geplant wurden.

Blick auf die Haltestelle Birmensdorferstrasse: Gemeinderat Andreas Wolf will wissen, wie es um die Strassenprojekte steht, die im Rahmen des Limmattalbahnbaus geplant wurden.

Severin Bigler / ©

Das Bauprojekt für die Limmattalbahn, die im Dezember ihren Betrieb aufnehmen wird, enthält auch viele flankierende Massnahmen für den Strassenverkehr. In Dietikon wurde dabei in der Planung das Ziel verfolgt, das Zentrum zu entlasten und den Durchgangsverkehr auf übergeordnete Strassen zu verlagern. In einer Interpellation will Grünen-Gemeinderat Andreas Wolf vom Stadtrat ein Update zu den umgesetzten Projekten und ihren Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt.

Das Thema beschäftigt im Gemeinderat offensichtlich weit über die Parteigrenzen hinaus: Gleich 15 Gemeinderäte von Grünen, SP, EVP, AL, SVP, GLP und FDP haben den Vorstoss mitunterzeichnet. Zunächst will Wolf vom Stadtrat wissen, welche flankierenden Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr bis zur Eröffnung der Limmattalbahn Ende 2022 abgeschlossen werden und welche Massnahmen erst später umgesetzt oder abgeschlossen werden. Weiter interessiert Wolf, wie die Stadt sicherstellen wird, dass sich der Durchgangsverkehr auch tatsächlich auf das übergeordnete Strassennetz verlagert. Wolf blickt auch unabhängig vom Bahnbau etwas weiter nach vorne. Er fragt den Stadtrat, welche Verkehrsberuhigungen im Stadtzentrum und entlang der Bahnlinie für die nächsten fünf Jahre umgesetzt werden sollen.

Im Herbst 2015 befürwortete die Stimmbevölkerung im Kanton Zürich den insgesamt 646,6 Millionen Franken schweren Kredit für den Bau der Limmattalbahn. Darin enthalten waren auch 136,3 Millionen Franken für den Strassenverkehr.

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