Von Wettingen nach Schlieren

Diese Velotour macht Lust auf mehr: Die Zwischenschau ist gestartet

Die Regionale 2025 ist mit viel guter Laune in ihre erste Zwischenschau gestartet. Für die zahlreichen Teilnehmer gab es viel Spannendes zu entdecken.

Der neue höchste Zürcher hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt nach den Wahlfeiern letzte Woche ausgerechnet im Aargau: Zum Start der Zwischenschau der Regionalen Projektschau Limmattal (kurz Regionale 2025 genannt) am Samstag sprach der neue Kantonsratspräsident Dieter Kläy (FDP) auf dem Zentrumsplatz in Wettingen. Unter den Zuhörern waren viel Politprominenz und all jene, die trotz des Regens bereit waren, an der grossen Velotour der Regionale 2025 nach Schlieren teilzunehmen.

Aus seinem Gastrecht in Wettingen schloss Kläy, dass Aargauer Zürcher mögen. «Und selbstverständlich ist es auch umgekehrt. Sonst wäre so ein schönes Projekt wie die Regionale 2025 gar nicht möglich», so Kläy. Das Limmattal sei nicht nur geografisch verbunden, sondern auch durch das Pioniertum, führte Kläy weiter aus. Er erinnerte an die erste Schweizer Eisenbahnstrecke, eröffnet 1847 zwischen Zürich und Baden.

Die Regionale 2025 schaffe Identität, hielt Kläy weiter fest. Und auch der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth (CVP) sprach von einer «riesigen Chance».

Velo-Pioniergeist in Schlieren

Pionergeist war auch am dritten Zwischenhalt der Velotour zu spüren, auf der Nordseite des Bahnhofs Schlieren, wo Werner Toggenburger vom Zürcher Amt für Verkehr den Teilnehmern der Tour die Veloschnellroute fürs Zürcher Limmattal vorstellte, die dereinst von Altstetten nach Dietikon führen soll. Querachsen inklusive würde sie über 100 Millionen Franken kosten. Zurzeit wird noch die Machbarkeit dieses Projekts geprüft, das Teil der Projektschau ist.

Beim ersten Zwischenhalt der Tour versorgte Susanne Voser (CVP), Gemeindeammann von Neuenhof, die Radler mit Glacés und brachte ihnen das Projekt «Neuenhof am See» näher, mit dem das Dorf seinen Limmatraum aufwerten will.

Bei einer Tour durchs Limmattal fehlt es nicht an Wein: So gab es schon auf dem Zentrumsplatz Wettinger Wein und beim zweiten Zwischenhalt, dem Bickgut Würenlos, schenkte Maja Wanner Bicker aus. Die Radler genossen die Aussicht und informierten sich über den Wettbewerb Intervenire: Über 100 Studenten arbeiten an Projekten für den Raum zwischen Dietikon und Spreitenbach.

Danach ging es zum Regionale-2025-Büro im Dietiker Altberg-Quartier, das zum Tanz und Musikstudio umfunktioniert wurde. Im Rahmen des Projekts Klangteppich Limmattal spielte dort Irina Dörings auf ihrer Laute, das Chörli von Erich Zimmerli sang Lieder und die Tanzschule Natmove zeigte, dass auch im kleinen Büro grosse Tänze möglich sind.

Nach der Ankunft auf dem Schlieremer Gaswerk-Areal gab es dort eine spannende Führung durch die Stadtplanerin Barbara Meyer, Stadträtin Manuela Stiefel (FDP) hielt ein begeistertes Plädoyer fürs Schlierefäscht (30. August bis 8. September) und die Teilnehmer wurden verköstigt. Mit rund 20 Kilometern in den Beinen hatten sie sich das verdient.

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