Schlieren

«Der Himmel ist grün»: So heisst das Siegerprojekt für die neuen Alters- und Pflegewohnungen

Die erste Visualisierung des neuen Schlieremer Alterszentrums.

Jetzt zeichnet sich ab, wie der Ersatz des in die Jahre gekommenen Schlieremer Sandbühls aussehen soll.

Zehn Architektenteams hatten sich an die schwierige Aufgabe gemacht: Sie legten dar, wie die von der Stadt Schlieren gewünschte Pflegeabteilung mit 30 Betten und rund 60 altersgerechten Kleinwohnungen am Rande des Schlieremer Stadtparks «Grüne Mitte» erstellt werden könnten. Dabei galt es unter anderem, das heterogene Umfeld und den künftigen Aktivraum auf dem stillgelegten Abschnitt der Badenerstrasse in die Überlegungen einzubeziehen.

Alle zehn eingereichten Projekte seien «von sehr hoher Qualität», hält die Jury des Architekturwettbewerbs in ihrem Schlussbericht nun fest. Dennoch kam sie zu einem eindeutigen Ergebnis, wie die Stadt Schlieren gestern mitteilte. Die Jury sprach sich einstimmig für die Ideen der Liechti Graf Zumsteg AG aus Brugg und der «David & von Arx»-Landschaftsarchitektur aus Solothurn aus.

Deren Projekt «Der Himmel ist grün» sieht einen sechsgeschossigen Neubau vor. Die Höhe und das Volumen des Gebäudes seien geschickt gewählt und gestaffelt, schreibt die Wettbewerbsjury. «So gelingt es, einen grosszügigen Raum zwischen dem Aussenbereich des Alterszentrums und dem Park über die alte und neue Badenerstrasse aufzuspannen.»

Im Erdgeschoss des Neubaus, der das Alterszentrum Sandbühl beim Spital Limmattal ersetzen soll, sind der Empfang, ein Mehrzweckraum, ein Speisesaal und eine öffentliche Cafeteria vorgesehen. Die Pflegeabteilung ist im ersten Obergeschoss untergebracht. Darüber, in vier identischen Etagen, befinden sich die Kleinwohnungen, die entlang einer «rue intérieure» erschlossen sind. Unmittelbar beim Liftbereich liegen geschossweise alternierende Angebote wie Fitness, Bibliothek, Werkstatt und Waschsalon. «Das begünstigt unkomplizierte Begegnungen», schreibt die Jury.

In einer Woche, am 25. Oktober um 17 Uhr, wird im Stadthaus eine Ausstellung der verschiedenen Wettbewerbsprojekte eröffnet.

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