Winterthur

Neue Zellen und mehr Platz: Kantonsrats-Kommission stimmt Gefängnisneubau in Winterthur zu

Im Bild: Der geplante Neubau "xy" für die Winterthurer Bezirksanlage. (Visualisierung)

Im Bild: Der geplante Neubau "xy" für die Winterthurer Bezirksanlage. (Visualisierung)

Die Bezirksanlage Winterthur, wo Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft und Gefängnis untergebracht sind, ist zu klein. Die vorberatende Kommission des Kantonsrats befürwortet einen Kredit über 89 Millionen Franken für einen Gefängnisneubau und einen Umbau der Bezirksanlage.

Die Zustimmung zum Objektkredit sei einstimmig ausgefallen, teilte die Kommission für Planung und Bau (KPB) am Donnerstag mit. Das Projekt sei notwendig und überzeuge bezüglich Planung und Kosten. Die Kommission habe jedoch angeregt, die Bepflanzung der Umgebung konsequent nachhaltig und ökologisch stimmig vorzunehmen. Das sei ohne kostenrelevanten Antrag möglich.

Dort, wo heute das Gefängnis Winterthur steht, soll in ein paar Jahren ein öffentlich zugänglicher Platz sein. Mit dem Abbruch und der Verlegung in den Neubau soll gleichzeitig die Kapazität erhöht werden. Statt wie heute 48 soll das Gefängnis neu 92 Plätze bieten.

Während der Bauarbeiten bleibt das heutige Gefängnis in Betrieb. Ist der Neubau fertig, wird das alte Gefängnis abgebrochen.

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