Fussball

Nach zwei erfolgreichen Spielen randalieren Fussballfans in Zürich und in Winterthur

Mehrere Personen warfen Steine gegen Polizisten in Zivil. (Themenbild)

Mehrere Personen warfen Steine gegen Polizisten in Zivil. (Themenbild)

In den Grossstädten Winterthur und Zürich spielten zwei lokale Teams erfolgreich: Der FC Winterthur schmiss den oberklassigen FC St. Gallen aus dem Cup, die Grasshoppers liessen dem Servette FC keine Chance. Nach beiden Spielen kam es zu Scharmützeln.

In Winterthur griffen teilweise vermummte St.-Galler-Fans die Polizeikräfte mit Wurfgegenständen an. Diese setzten mehrmals Gummischrot ein, um die Situation zu beruhigen. Gemäss Mitteilung beschädigten einzelne Fans mindestens ein Auto sowie mehrere Velos.

Nach dem GC-Spiel besammelten sich mehrere Dutzend Personen vor dem Letzigrund-Stadion und marschierten anschliessend über die Duttweilerbrücke. Bei der Tramhaltestelle beim Toni-Areal vermummten sich plötzlich mehrere Personen, die teilweise Fankleidung des Grasshoppers Club trugen, und warfen Steine gegen Polizisten in Zivil. Die Polizei setzte daraufhin Gummischrot und Reizstoff ein.

Im Anschluss begab sich der Mob zum Skaterpark bei der Kornhausbrücke, wo sie die Einsatzkräfte der Polizei erneut mit Steinen bewarfen. Da es bei der Kornhausbrücke eine grosse Anzahl an Personen hatte, die mit den Angriffen gegen die Einsatzkräfte nichts zu tun hatten, wurde auf einen erneuten Einsatz von Gummischrot und Reizstoff verzichtet. Im Anschluss begab sich die Gruppe zum Hauptbahnhof und löste sich dort auf. (liz)

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