Zürich

Lärm am Fenster statt Umzug: Gewerkschaftsbund plant Fenster-Demo am Tag der Arbeit

Statt Demo-Umzug soll es in diesem Jahr Lärm am Fenster geben. Im Bild der Zürcher Demonstrationszug vom vergangenen Jahr.

Statt Demo-Umzug soll es in diesem Jahr Lärm am Fenster geben. Im Bild der Zürcher Demonstrationszug vom vergangenen Jahr.

Der 1.-Mai-Umzug fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich hat am Mittwoch nun mitgeteilt, wie stattdessen demonstriert werden soll: mit Lärm am Fenster.

Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich ruft die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher dazu auf, am 1. Mai um 11 Uhr ans Fenster oder auf den Balkon zu treten und dort Lärm zu machen. So will der Gewerkschaftsbund auf die schlechte Bezahlung von Gesundheits- und Verkaufspersonal aufmerksam gemacht machen.

Um 13 Uhr soll es zudem, organisiert vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund, eine Live-Übertragung aus dem Volkshaus geben.

Die Corona-Pandemie verunmöglicht derzeit sämtliche physischen Demonstrationszüge, was vor allem für die Linken ein Problem ist. Am vergangenen Wochenende versuchten rund 100 Personen, in Autos und auf Velos für die Interessen der Flüchtlinge zu demonstrieren.

Die Polizei suchte das Gespräch mit den Demonstranten, appellierte per Megafon an ihre soziale Verantwortung und forderte sie auf, den Ort einzeln zu verlassen. Mehrere Teilnehmer wurden verhaftet.

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