Stadtpolizei Zürich

Französischer Reisebus bei Sicherheitskontrolle am Zürich HB angehalten

Der Carparkplatz beim Zürcher Hauptbahnhof.

Ein französischer Reisecar ist am Ostermontag in Zürich wegen gravierender Sicherheitsmängel aus dem Verkehr gezogen worden. Der Doppelstöcker hatte in beiden Frontscheiben lange und tiefe Risse.

Das Fahrzeug war bei Sicherheitskontrollen am Carparkplatz beim Zürcher Hauptbahnhof aufgefallen, wie die Stadtpolizei Zürich am Mittwoch mitteilte. Spezialisten kontrollierten einen ganzen Nachmittag ankommende Busse.

Die Risse in der oberen und der unteren Frontscheibe des französischen Reisecars waren dermassen gravierend, dass eine Weiterfahrt laut der Polizei ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Passagiere bedeutet hätte.

Der Bus darf erst weiterfahren, wenn die Mängel behoben und ein Bussendepositum bezahlt sind. Die Passagiere mussten ihre Weiterreise selbst organisieren.

Auch ein italienischer Car fiel den Polizisten auf. Beide Chauffeure hatten die Ruhezeit nicht eingehalten. Sie wurden angezeigt. Dem Carunternehmen wurde die Linienbewilligung entzogen. Der Vorfall wird nun vom Bundesamt für Verkehr beurteilt.

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