Baustellen, Baulärm und Umleitungen durch die Quartiere: Das gilt seit 2017 in Geroldswil und Oetwil, wo die Limmattalstrasse saniert und neu gestaltet wird. Dies geschieht im Zuge der flankierenden Massnahmen zum Ausbau der Zürcher Nordumfahrung (A1).

Die Arbeiten in Geroldswil sorgen derzeit für rote Köpfe. Denn obwohl bis gestern Morgen auf den Baustellenschildern stand, die Limmattalstrasse sei Richtung Westen nur bis 17. April gesperrt, ist sie dies immer noch. Im Verlaufe des gestrigen Tages wurden die Schilder angepasst, nachdem sich die Limmattaler Zeitung auf Anfrage eines Lesers beim Tiefbauamt gemeldet hatte. Neu endet die Teilsperrung in Geroldswil am 4. Mai.

Verzögerungen in Oetwil

Thomas Maag, Sprecher des kantonalen Tiefbauamts, sagt, man werde die Anwohner vor dem 4. Mai informieren, dass die Teilsperrung dann aufgehoben wird. «Die Verzögerung der Teilsperrungsaufhebung in Geroldswil ergibt sich daraus, dass die Bauarbeiten in Oetwil etwas im Hintertreffen sind», sagt Maag. Der Grund dafür war, dass eine Person bis vor Verwaltungsgericht gegen den Oetwiler Projektteil kämpfte, was den Baustart um vier Monate verzögerte und sich nun auf Geroldswil auswirkt. Maag: «Wir hatten gehofft, den Rückstand aufholen zu können.»

Nun ist die Limmattalstrasse in Geroldswil ab 4. Mai frei. Im Sommer erfolgt noch eine kurze Teilsperrung zwecks Belagseinbau. Ebenfalls im Sommer soll die Baustelle in Oetwil fertig sein. Dann haben die Quartiere definitiv Ruhe und auf der Limmattalstrasse gilt freie Fahrt – ausser zwischen Oetwil und Würenlos, wo ein Veloweg gebaut wird.