Leserbeitrag
WaDe-Club im Appenzellerland

Yvonne Fischer
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Nicht Höhenmeter zählen oder die zurückgelegten Kilometer, man will es gemütlich haben miteinander, eine schöne Landschaft durchwandern und sich an Natur und Berglandschaft erfreuen. In Seengen gibt es Clubs, die aus früheren Verbindungen entstanden sind, weil man den Kontakt zu einander nicht verlieren wollte und genau so eine Gruppe ist der WaDe-Club. Er besteht aus Ehemaligen der Turnenden Vereine von Seengen. Gemütlichkeit und Kameradschaft werden geschätzt, ebenso wie Bewegung in der Natur. Das Datum der alljährlichen Bergwanderung wird lange vorher fixiert und diesmal erlebten die Wanderer im Appenzellerland einen richtigen Wettermix mit Sturm und Regen auf dem Bergweg zwischen Kronberg und Schwägalp. Die Regengüsse konnten die gute Laune nicht trüben. Eine feine Wahl für die Nacht war das Hotel Hof in Appenzell, wo Unterkunft, Verpflegung und die freundliche Bedienung nur gerühmt werden konnten. Die Wetteraussichten für den zweiten Wandertag versprachen Sonne und Wärme. Tatsächlich präsentierte sich die samtig grüne Hügellandschaft mit den wie zufällig hingestreuten Heimetli im morgendlichen Sonnenlicht. Per Appenzeller Bahn reisten die Seetaler bis Teufen. Dann galt es, die Rucksäcke zu schnallen und den direkten, steilen Graspfad zum Egg-Höhenweg in Angriff zu nehmen. Kurze Rast machte die Wandergruppe im Erlebnisrestaurant Waldegg, das bekannt ist für seine nostalgischen Attraktionen. Die Gratwanderung über die sieben Eggen in luftiger Höhe war Genuss pur, besonders mit der grandiosen Aussicht auf die Alpsteinkette rechts und auf die Bodenseelandschaft links vom Weg. Ab Speicher fuhr man per Bähnchen nach St. Gallen. Es bot sich Gelegenheit, durch die Altstadt zu flanieren, die gepflegten schönen Erker zu bestaunen, die öffentlich angelegte Stadtlounge als Relax-Oase zu erkunden und sich vor der Heimfahrt in einem Strassencafé zu stärken.

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