Leserbeitrag
Vereinsreise vom 22. und 23. September 2012 in die Bodenseeregion

Fabienne Schmid
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Der Wetterbericht für das Wochenende sah nicht gerade berauschend aus, stand doch für den Samstag die Velotour in die Bodenseeregion auf dem Programm. Da musste man beim Packen auch an die wärmeren Kleider und den Regenschutz denken!

Immer noch mit der Hoffnung, am Samstag doch noch ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen oder mindestens trocken durchzukommen, fuhr uns Mike im Car nach Tettnang. Voller Euphorie wechselten wir auf die Velokleider und übernahmen unsere fahrbaren Untersätze. Nachdem jeder sein Fahrrad richtig eingestellt hatte und ein paar Proberunden gedreht waren ging es dann endlich los. Nebst dem Regen, der kurz nach unserer Abfahrt einsetzte, hatten wir auch schon die ersten technischen Probleme mit einer Fahrradschaltung. Doch siehe da, unser „äusserst freundlicher“ Fahrradvermieter lieferte prompt ein Ersatzvelo. Bei Regenfall radelten wir weiter Richtung Bodensee. Dort angekommen, war es schon bald Zeit fürs Mittagessen. Da wir Wasser nicht nur im See sahen sondern auch von oben spürten, machten wir es uns zum Essen unter dem privaten Zeltdach vom Jachtclub gemütlich. Frisch gestärkt stiegen wir wieder auf unsere Räder und radelten weiter. Nach kurzer Fahrt kam es plötzlich zu einem fatalen Sturz. Die Vorderbremse zu fest gezogen, stürzte Stephan und blieb am Boden liegen. Da die Schmerzen unerträglich waren und an ein Aufstehen nicht zu denken war, musste der Rettungswagen auf den Platz. Dieser fuhr den Verletzten mit einem gespaltenen Schienbein ins Spital nach Friedrichshafen. Der Schock lag uns schon noch etwas im Nacken und ausserdem verloren wir durch den Unfall Zeit, so dass wir unsere Tour abkürzten. Schliesslich hatten wir am Abend noch eine Brauereibesichtigung mit Nachtessen auf dem Programm.

Am Sonntag machten wir eine Führung im Hopfenmuseum Tettnang . Am Anschluss an die sehr interessanten Ausführungen eines einheimischen Hopfenbauers wurden wir noch mit einem typischen „Hopfenbroker-Vesper“ verwöhnt. Anstatt der nachfolgenden Besichtigung des Städtchens Lindau fuhren wir nach Friedrichshafen, um Stephan im Spital zu besuchen. Wir wollten schliesslich sicher sein, dass unser Ehrenmitglied gut aufgehoben war. Mit der Fähre ging es danach von Meersburg nach Konstanz und mit einem spontanen Zwischenstopp in Gottlieben zurück nach Staffelbach.

Diese Reise wird uns bestimmt in Erinnerung bleiben, haben wir doch viele schöne und gemütliche Stunden zusammen verbracht, das „Abendrot“ in der Bierbrauerei genossen („ja ja“) aber leider auch erleben müssen, wie schnell ein Unfall passieren kann!

Ein herzliches Dankeschön an Franz und Alex für die Organisation sowie an unseren Chauffeur Mike für die angenehme Busfahrt. Stephan wünschen wir von Herzen gute Genesung!

Andy Matter