Leserbeitrag
Thaler Wind

Daniela Bernasconi
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Der Verein „Ja zur Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien im Naturpark Thal“ traf sich zur 5. Generalversammlung auf der Schwängimatt. Nach der Pellet AG in der Klus, dem Wasserkleinkraftwerk bei der Mühle Ramiswil und der Fotovoltaik Anlage in Welschenrohr widmete man sich dieses Jahr dem Thema Windenergie.

Biobauer Jürg Lehmann erzählte den 14 anwesenden Mitgliedern stolz die Geschichte seines bereits acht Jahre laufenden Windrades. Die 18 Meter hohe Anlage erzeuge eine regelmässige Jahresleistung von 12 – 15 tausend KWh und funktioniere einwandfrei.

Roland Eichenberger von der Firma Renova orientierte über den geplanten Windpark auf der westlichen Schwängimatt. Vorgesehen seien drei Windräder von 98 m Höhe. Mit einer Jahresleistung von ca. 12 GWh, womit etwa 2000 Haushaltungen mit Strom versorgt werden könnten, würde der Windpark die Jahresleistung des bestehenden Windrades schon in 16 Stunden erreichen. Die Umweltverträglichkeitsprüfungen in Bezug auf Lärm, Schatten, Tiere, Vegetation, Tourismus und Transport seien praktisch abgeschlossen und der massgebliche Zonenplan von Laupersdorf zur Prüfung beim Kanton eingereicht. Bei den Initianten rechne man mit einem Baubeginn in etwa 2 Jahren. Bevor in der Bergwirtschaft Schwängimatt die ordentliche Generalversammlung des Vereins „Ja zur Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien im Naturpark Thal“ stattfand, dankte der Präsident Niklaus Wepfer den beiden Referenten für die interessanten Ausführungen.

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