Leserbeitrag
Reise der Männerriege Staffelbach ins Tessin

Zweitägige Vereinsreise

Drucken
Teilen

Am Samstag, den 2. Oktober 2010 war es wieder mal soweit, die zweitägige Vereinsreise der Männerriege stand auf dem Programm. Bereits um 06.15 Uhr fuhren wir los. Armin war pünktlich mit dem Car vorgefahren und brachte uns ohne Stau bis nach Capolago. Dort angekommen, deckten sich einige noch mit Mittagsproviant ein und dann ging es mit der Zahnradbahn ab auf den Monte Generoso. Das Wetter zeigte sich leider von der sehr nebligen Seite und alle hofften auf sonnigeres Wetter nach der Ankunft auf dem 1'704 Meter hohen Monte Generoso. Dem war aber nicht so . Deshalb machten wir einen kurzen Kaffeestopp im Ristorante Vetta. Leider besserte sich das Wetter nicht wirklich. Trotzdem nahmen einige noch die Besteigung auf den Gipfel in Angriff, bevor es dann den verdienten Mittagsrast gab. Wie sich im Nachhinein herausstellte, soll es sogar mehrere Wanderwege (aber nicht unbedingt die direktesten) auf den Gipfel gegeben haben!

Nachdem sich alle gestärkt und einer wieder beruhigt hatte, nahmen wir den Wanderweg nach Bellavista unter die Füsse. Von dort ging es mit der Zahnradbahn wieder nach Capolago. Unten angekommen, zeigten sich doch noch ein paar Sonnenstrahlen. Nach einer kurzen Stärkung in Capolago fuhren wir nach Mendrisio ins Hotel Stazzione da Toto. Da Franz das „Einchecken" gerne alleine erledigen wollte, machte es sich der Rest an der Hotelbar beim Apéro gemütlich.

Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir in ein Grotto zum Nachtessen. Mit „Tessiner Beton" und vielen Fleischvariationen liessen wir uns kulinarisch verwöhnen. Bei der Auswahl hatte es für jeden etwas Passendes. Um die zugeführten Kalorien besser zu verdauen, machten wir uns zu Fuss auf den Heimweg. Den Abend liessen wir dann an der Hotelbar ausklingen.

Der Sonntag zeigte sich wettermässig leider wieder von der neblig, trüben Seite. Frisch gestärkt vom Frühstücksbuffet, wo es endlich mal eine Bedienung hatte, der unsere deutsche Landessprache zum Leidwesen unseres Chefes geläufig war, ging es mit Herrn Knapp ab in die Altstadt von Mendrisio. Unter seiner ortskundigen Führung besichtigten wir jede Menge Sehenswürdigkeiten und auch ein paar Kirchen. Unterbrochen durch eine Weinkellerführung mit Degustation ging es dann nochmals zurück nach Mendrisio, um die restlichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Für einige war es gegen den Schluss überaus genügend Kultur und man freute sich auf das doch etwas verspätete Mittagessen. Frisch gestärkt traten wir die Heimfahrt an. Nach einer Stunde Stau im nebligen Süden lachte uns dann in Göschenen die Sonne entgegen.

Ein herzliches Dankeschön an Franz für die Organisation und Armin für die angenehme Busfahrt.

Andy Matter

Aktuelle Nachrichten