Leserbeitrag
Regnerisches Wetter konnte Frauen nicht aufhalten

Die Frauenriege Niedergösgen im Appenzell

Marcel Siegrist
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Am Samstag, 27. August bei regnerischem Wetter versammelte sich die Frauenriege des STV Niedergösgen beim Bahnhof Schönenwerd zur diesjährigen Wanderung.
Das Wetter meinte es dieses Jahr nicht besonders mit uns Turnerinnen, doch wir liessen uns die gute Laune keineswegs nehmen. In Jakobsbad (Appenzell Inneroden) angekommen gingen wir auf dem Barfussweg in Richtung Appenzell. Zuerst noch mit den Schuhen, später jedoch Barfuss und mit Regenschutz! Unter anderem durch Moor, über Feldwege und Wiesen. Ein einzigartiges Erlebnis.
Bei einem Abstecher nach Appenzell wurde das Mittagessen aus dem Rucksack im Stehen eingenommen, denn ein trockenes Plätzchen war nicht zu finden.
Nach einem kurzen Transport mit dem Bus nahmen wir den Aufstieg in Angriff. Da es aufgehört hatte zu regnen, war es bei diesen Temperaturen nun angenehm auf dem steilen Anstieg zum Kronberg, wo unsere Uebernachtung reserviert war.
Nachdem die Zimmer im Nebenhaus bezogen waren, begaben wir uns ins Restaurant wo wir herzlich empfangen wurden. Wir genossen das gesellige und ausgiebige Nachtessen. Da die Jugendmusik Altstätten (St. Gallen) ihre Uebernachtung ihrer Musikreise ebenfalls auf dem Kronberg mitsamt ihren Instrumenten abhielt, war für Superstimmung gesorgt. Schlafen konnten wir leider nur sehr kurz und schlecht, denn das Haus war voll - und voller Lärm!
Der Sonntag zeigte sich von der sonnigen Seite, erstmals konnten wir den Säntis sehen! Nachdem wir ein reichhaltiges Frühstück zu uns genommen hatten, begann der Abstieg vom Kronberg zur Schwägalp, um zwischendurch immer wieder kleinere Aufstiege zu überwinden. Ein Abstecher zum Säntis gehörte auch zu unserer Reise, wir gönnten uns hier jedoch die Bahn.
Danach stand eine Fahrt mit dem Trottinett auf unserem Programm, von der Schwägalp bis Rossfall. Wir genossen alle die gemütliche Abfahrt auf der alten Passstrasse. All jene die noch nicht genug hatten, nahmen nun auch noch den letzten Teil nach Urnäsch unter die Füsse. Jene die bereits wieder an die kommenden, anstrengenden Arbeitstage dachten, warteten auf das Postauto.
Mit dem Zug ging es nun wieder auf den Heimweg. Wir kamen zufrieden, aber auch ein bisschen müde in Schönenwerd an. Es war wiederum eine wundervolle, toll organisierte Frauenriege-Wanderung. Alle neuen Teilnehmerinnen werden diese zwei Tage nicht so bald vergessen. Verschiedene Erlebnisse und Gespräche, welche uns wiederum ein Stück näher zueinander brachten und zusammenschweissen. tjn

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