feuerwehr Obergösgen
Kommandowechsel bei der Feuerwehr Obergösgen

Roman Bärfuss
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Bild: Seline Spichiger, Feuerwehr Obergösgen

Bild: Seline Spichiger, Feuerwehr Obergösgen

(chm)

Wie bereits im letzten Jahr, konnte die Feuerwehr Obergösgen auch in diesem Jahr die Hauptübung Anfang November nicht durchführen. Es stehen aber grössere Veränderungen bei der Feuerwehr Obergösgen an.

Kommandowechsel

Im Jahr 2003 trat Alexander Rijavec der Feuerwehr Obergösgen bei. In den ersten Jahren absolvierte er die obligatorische Grundausbildung. Bereits nach 3 Jahren konnte er zum Gruppenführer befördert werden. Schon bald wurde auch klar, dass Alexander Rijavec die Laufbahn des Offiziers einschlagen würde. Nach der Ausbildung zum Offizier übernahm er im August 2011 den Posten des Vize-Kommandanten. Durch sein grosses Fachwissen konnten viele jüngere Feuerwehrleute von ihm profitieren. Auf Ende 2013 gab der damalige Kommandant Reto Meier seinen Posten ab. So wurde Alexander Rijavec an der Hauptübung 2013 zum Hauptmann und somit zum Kommandanten der Feuerwehr Obergösgen befördert. Seit nun 8 Jahren leitet er die Geschicke der Ortsfeuerwehr. Durch seinen Umzug in eine andere Gemeinde hat er sich entschieden, die Feuerwehr Obergösgen nach 19 Jahren zu verlassen. Nach unzähligen Übungen, Einsätzen und Sitzungen geht seine Karriere Ende 2021 zu Ende. Die Gemeinde Obergösgen und die gesamte Feuerwehr dankt Alexander Rijavec für seinen Einsatz während seiner aktiven Feuerwehrzeit und wünscht ihm im «Ruhestand» alles Gute.

Die Kommission suchte intensiv nach einem Nachfolger. Mit Patrick Spichiger konnte ein geeigneter Kandidat gefunden werden. Patrick Spichiger trat 2008 als Soldat der Feuerwehr Obergösgen bei. Nach 4 Jahren verliess er die Gemeinde Obergösgen und somit die Ortsfeuerwehr. Die Ausbildung zum Gruppenführer absolvierte er Ausserkantonal. Im Jahr 2019 übernahm er zusammen mit seiner Frau Seline sein Elternhaus in der Wässerig. So trat er wieder der Feuerwehr Obergösgen bei. In diesem Jahr absolvierte er die Offiziersausbildung. Auf Ende Jahr konnte er auch noch den Kommandantenkurs der SGV besuchen. Patrick Spichiger übernimmt eine funktionierende Feuerwehr.

Mit dem Kommandanten Alexander Rijavec beenden weitere Feuerwehrleute ihre aktiven Karrieren bei der Feuerwehr. Offizier David Meier nach 23 Jahren bei der Feuerwehr, Wachmeister Roger Kiefer nach 13 Jahren, Wachmeister Roland Spielmann nach 31 Jahren und Gefreite Anita Hofstetter 28 aktiven Jahren. Die Feuerwehr Obergösgen bedankt sich bei allen für Ihre Bereitschaft für die Bevölkerung in Notfällen zu helfen und wünscht alles Gute im «Ruhestand».

Das Feuerwehrjahr 2021

Das Jahr 2021 war wie das vorherige Jahr eine Herausforderung. Die Coronapandemie bestimmte lange Zeit das Geschehen im Übungsbetrieb. So konnten gemeinsame Übungen erst auf Ende dieses Jahres geplant werden. Der gesamte Übungsbetrieb wurde auf ein Minimum zurückgefahren. In getrennten Gruppen wurde die Detailausbildung forciert. Die Feuerwehr Obergösgen war zu jeder Zeit einsatzfähig. Im letzten Jahr musste die Feuerwehr Obergösgen zu insgesamt 21 Einsätzen mit rund 282 Einsatzstunden ausrücken. Zwei Einsätze werden in Erinnerung bleiben. Anfang Juni wurde von einem Landwirt einem Offizier gemeldet, dass sein Heustock vermutlich zu viel Wärme bildet. Mit Hilfe der kantonalen Heuwehr Unterer Hauenstein konnte eine Überhitzung verhindert werden. Der Heustock wurde während über einer Woche belüftet und getrocknet. Der zweite erwähnenswerte Einsatz war Ende Juli. Nach starken Gewittern über der Region wurde die Feuerwehr zu mehreren kleineren Einsätzen gerufen. Einzelne Keller waren vollgelaufen. In den Gemeinden Lostorf und Stüsslingen gingen zu dieser Zeit bereits die Ortsbäche über die Ufer. Auch unsere Gemeinde blieb daher nicht verschont. Bei der Stöckenstrasse überlief der Stegbach. Zwei Liegenschaften wurden dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen. Gemäss Anwohnern war ein solcher Anstieg des Pegels in den letzten 70 Jahren nie vorgekommen. Zudem musste die Hauptstrasse nach Olten für den Verkehr zeitweise gesperrt werden, da der Ortskern von Winznau überflutet wurde.

Auch dieses Jahr durften einzelne Feuerwehrleute befördert werden. Patrick Spichiger (zum Offizier), Yves von Rohr (zum Feldweibel), Jennifer Rohr (zum Fourier) sowie Angelo Forst, Luca Hürzeler und Laurent Zimmermann (alle zu Soldaten) konnten eine Beförderung entgegennehmen.

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