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Jugend+Sport Fortbildungskurse Schneesport

Ulrich Dysli
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Bild: Ulrich Dysli

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(chm)

Jugend+Sport des Kantons Solothurn ist mit zwei Fortbildungsmodulen für Leiterinnen und Leiter Schneesport erfolgreich in die Wintersaison gestartet. Beide Kurse fanden bei hervorragenden Bedingungen auf der Fiescheralp im Wallis statt. Stefan Vögeli (Interlaken) und Ivo Bessire (Riedholz) waren die beiden Kursleiter. Vier weitere Fortbildungsmodule sollen in den Monaten Januar und März folgen.

Interessierte J+S-Leiterinnen und -Leiter

Nachdem im vergangenen Winter alle Schneesportaktivitäten coronabedingt abgesagt werden mussten, sind alle froh, dass jetzt im Dezember der Neustart geglückt ist. «Wir konnten nahtlos an die vorletzte Saison anknüpfen», freute sich Ivo Bessire. Doch dafür seien einige Vorarbeiten notwendig gewesen. Viel habe zudem die Erfahrung und die Homogenität in den Expertenteams (Kursleitung plus Klassenlehrer) beigetragen. «Wir sind zwar individuell verschieden und jeder hat seinen eigenen Stil, aber wir wissen alle, um was es geht und ziehen in die gleiche Richtung.» Das habe sich positiv auf die Teilnehmenden übertragen, sagte Ivo Bessire. «Die Stimmung war gut, die Leiterinnen und Leiter waren interessiert und motiviert, neue Kenntnisse und Inputs für kommende Lagereinsätze zu erwerben.»

Eigene Erkenntnisse und Erfahrungen einbringen

Für Raffael Kamber (Chefexperte Skifahren / Stüsslingen), der in beiden Fortbildungskursen als Klassenlehrperson mit dabei war, stellen die Fortbildungskurse Schneesport auch immer Plattformen dar, wo man sich austauscht. «Es treffen sich jeweils Leute aus den verschiedensten Bereichen und mit grossen Erfahrungen. Alle haben sie gemeinsam, dass sie gerne Skifahren oder Boarden und gerne in Schneesportlagern Leiterfunktionen übernehmen.» Von daher sei es auch wichtig, dass sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit einbringen, damit alle innerhalb der Gruppe davon profitieren können. Dieser Ablauf wird denn auch explizit im Programm der Fortbildungsmodulen gesteuert. Am ersten Tag sind es weitgehend die Klassenlehrpersonen, die vermitteln, Neuerungen instruieren und Gelegenheiten zum Erkenntnisgewinn und zur persönlichen Entwicklung schaffen. Am zweiten Tag dann sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst gefordert, indem sie zu gestellten Aufgaben ihre Inputs und mögliche Verbesserungsvorschläge einbringen. Dazu passend sind Gruppenaufträge, wo die Teilnehmenden in kurzen Videosequenzen konkrete Fragestellungen bearbeiten.

Hoffnung, dass Schneesportlager stattfinden können

Zu hoffen ist es, dass die geplanten Schneesportlager auch alle durchgeführt werden können und dazu die Schneesportleiterinnen und -leiter die neu gewonnenen Kenntnisse umsetzen können. «Die Pandemie und mögliche Auswirkungen auf die Durchführung der Lager wurde – wie könnte es anders sein? – in verschiedenen Gesprächsrunden diskutiert. Wir im Expertenteam haben das aber bewusst nicht zum Thema gemacht», sagt Ivo Bessire und blickt trotz allem zuversichtlich auf den weiteren Verlauf der Schneesportsaison.

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