leserbeitrag
Fabian Bloch und Nadia Bacchetta mit tollem Konzert in der Stadtkirche

Brigitta Köhl
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Bild: Brigitta Köhl

Bild: Brigitta Köhl

(chm)

Das Programm zeigte viele nicht bekannte Namen von Komponisten, was interessante Musik erwarten liess. «You Raise Me Up» von Rolf Loevland (Norwegen) war denn auch ein passendes Eingangsspiel. Das Allegro von Liv-Benedicte Bjoerneboe (Norwegen) war wirklich fröhlich beschwingt. «Unter dem Sternenhimmel» von Hans-André Stamm (Deutschland) war ruhig und klar und «Dance With Me» von Michael Schütz (deutscher Kirchenmusiker) dann unbeschwert und fröhlich, dass man hätte mittanzen mögen. Das Benedictus vom Waliser Karl Jenkins, aus Mass for Peace(aus dem Nordirlandkonflikt) war ruhig, getragen, aber kraftvoll. Der folgende Klezmer (weltliche, nichtliturgische jüdische Musik) mit dem Wunderhorn gespielt, war volkstümlich, unbeschwert, mitreissend mit einem abrupten Ende. Sehr eindrücklich, ruhig und getragen waren «Gabriel’s Oboe» und «La Califfa» von Enrico Morricone. «Amazing Grace» mit dem Alphorn auf den Chorstufen gespielt war ein spezieller Genuss. «Share My Yoke» von Joy Webb (englische Heilsarmeeoffizierin) mit dem Wunderhorn war zu Beginn eher ernst und wurde dann heller und fröhlicher. Der Türkische Marsch von Mozart war in der Besetzung mit Eufonium und Orgel sehr interessant. Ein «Galizischer Tanz» tönte fröhlich und beschwingt. «The Unforgiven» war ein kräftiger Abschluss des eindrücklichen Konzerts. bk

Foto Kurt Schibler