leserbeitrag
Das SwissRaw-Team, vom RC-Hallwilersee mit Willen und Präzision an der Spitze

Urs Sigg
Drucken
Bild: Urs Sigg

Bild: Urs Sigg

(chm)

Während bei uns das neue Jahre mit Glockengeläut, Raketen und Böller begrüsst wird, hat das SwissRaw-Team die Hälfte der Renndistanz, über den Atlantik zurückgelegt.

Über 1550 Nautische Meilen (2870 km) hat das SwissRaw-Team bewältigt und die Spitzenposition, welche sie vor Weihnachten übernommen haben, mit Einsatz, Wille und Disziplin verteidigt. Die Entscheide zur Routenwahl und zur Bootsgeschwindigkeit, welche ihr Coach vorgibt, setzen Sämi, Jan, Roman und Ingvar vorbildlich um.

Dass die Route dieses Jahr südlicher gefahren wird, dies ist dem Wetter zuzuschreiben. Das Team geht den Schlechtwetter Fronten aus dem Weg. Dieses Ausweichen, Grund ist ein riesiges Tiefdruckgebiet im Norden, hat sich bis jetzt ausbezahlt und Kräfte gespart. Aber, irgendwann muss die Route wieder nördlicher gefahren werden. Für das Team bedeutet dies, gegen schlechtere Wetterbedingungen anzukämpfen.

Das Rennen 2021 / 22 kann mit den Rennen der vergangenen Jahre, was die Wettervorhersage angeht, nicht verglichen werden. Die Wetteranalyse bis Ende Januar ist nicht einfach und gleicht teilweise einem Balanceakt und bedeutet, Risiken zur Routenwahl einzugehen.

Kann das Team die Leistung und die Entscheidungen weiter auf solch einem hohen Niveau halten, kann davon ausgegangen werden, dass die Überfahrt mit 37 Tagen, am 18. Januar 2022 zu Ende geht. Ob dies so sein wird, zeigt sich in den nächsten Tagen.

Bild: ZVG

Aktuelle Nachrichten