Leserbeitrag
Musik bereitet Freude und macht Spass

Jahreskonzert der Musikschule

Marcel Siegrist
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Mit ihrem qualitaiv hochstehenden und abwechslungsreichem Jahreskonzert machte die Musikschule Klingnau am Mittwochabend beste Werbung für sich und ihre Angebote und kleine und grosse Stars zeigten ihr Können einem grossen Publikum.

Das Jahreskonzert der Musikschule beeindruckte auf mehrfache Weise. So standen Musikschüler und Musikschülerinnen aller Altersstufen auf der Bühne und sie machten ihre Sache gut. Mit grosser Konzentration und Motivation entführten sie die Konzertbesucher auf eine Reise durch alle Musikstilrichtungen. Das abwechslungsreiche Programm reichte von stimmungsvollen Popballaden, über fetzige Rockklassiker, berührender Filmmusik und traditioneller Folksmusik. Aber auch klassische, traditionelle und volkstümliche Stücke wurden vorgetragen. Beeindruckend war auch zu sehen und zu hören, welche Vielfalt an Instrumenten an der Musikschule gespielt werden können. Astrid Bär Präsidentin der Schulpflege begrüsste die zahlreichen Gäste und zeigte sich sehr erfreut über die praktisch volle Propsteiturnhalle. An diesem Jahreskonzert gäbe es nun einen Einblick in praktisch alle Instrumente, die an der Musikschule gespielt werden können. So können Eltern und vor allem interessierte Kinder und Jugendliche vergleichen und abwägen, welches Instrument zu ihnen passt. Auch wies sie darauf hin, welchen immensen Einsatz alle Beteiligten im Vorfeld für dieses Jahreskonzert geleistet haben.

Keiner zu Klein ein Star zu sein
Die Spannung und Aufregung in der zum Konzertsaal umfunktionierten Turnhalle stieg und stieg und Susanne Wetzel Co-Leiterin der Musikschule begrüsste die Gäste und führte durchs Programm. Den Auftakt machten die Kleinsten der Musikgrundschule. Mit freudigem Gesang, humoristischen Einlagen und eher ungewohnten Instrumenten brachten sie ab dem ersten Takt eine gute Stimmung in die Halle. Das Angebot der Musikgrundschule ist im Lehrplan verankert, so kommen alle Schülerinnen und Schüler in den Genuss eines lebendigen und abwechslungsreichen Musikunterrichtes und können die Welt der Instrumente kennenlernen. Das sehr grosse Blockflötenensemble, es waren Sopran bis Bassblockflöten vertreten, spielte das Stück Adeus Sarita sehr harmonisch und gefühlvoll. Gerade das Spielen im Ensemble fördert in einem hohen Grade die Konzentrationsfähigkeit und die Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen. Und es macht Spass, gemeinsam in einer Gruppe zu spielen und gemeinsam ein Ziel zu erreichen und damit, wie am Konzert auch Erfolg zu haben und grossen Applaus zu ernten. So war dann auch der Beatlesklassiker „She Loves You" vom Querflötenensemble und die Nummer „Swamp Stomp Luis" des Trompetenensembles ein voller Erfolg und zeigten eindrücklich auf, wieviel Engagement und Proben hinter einem solchen Auftritt stecken.

Starke Solis mit Gefühl und Power
Aber auch die Solistinnen und Solisten zogen das Publikum in ihren Bann. Es braucht schon eine Portion Mut und Selbstvertrauen, alleine vor einem so grossen Publikum zu spielen. Doch von Lampenfieber war gar nichts zu spüren. Mit grosser Ruhe und Konzentration trugen sie ihre Stücke am Piano, am Keyboard, an der Gitarre, am Saxophon und am Akkordeon vor. Auch kleine Patzer brachte sie nicht aus der Ruhe und die Freude, der Stolz aber auch die Erleichterung nach der gelungenen Darbietung stand allen ins Gesicht geschrieben. Den krönenden Schlusspunkt machte dann das Schlagzeugensemble mit einem packenden und präzisen Rhythmen Medley. Die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule und weitere gute Geister sorgten auf und hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf. So klappte alles bestens. Das gab den jungen Stars Sicherheit und sie konnten sich voll auf das Spiel konzentrieren. Leider machte das nasse Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung und so viel das traditionelle Ständchen der Jugendmusik und der Apéro buchstäblich ins Wasser. Leider, denn auch die Jugendmusik ist ein wertvolles Angebot, wo auf hohem Niveau musiziert und in einem grossen Ensemble gespielt werden kann.

Dank und Werbung für die hochstehenden Angebote
Zum Abschluss stellte Astrid Bär die Lehrkräfte der Musikschule vor, dankte den Eltern, dass sie ihren Töchtern und Söhnen ermöglichen, ein Instrument zu spielen. Sicher möchten wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche neu ein Instrument erlernen oder auf einem zweiten musizieren zu lernen. Aus diesem Grunde führ die Musikschule vom 26. April bis am 12. Mai drei Besuchswochen durch. So kann der Instrumentalunterricht, die Lehrkräfte und die Instrumente persönlich kennengelernt werden. Es wird um eine Anmeldung gebeten, damit ein passender Termin vereinbart werden. Die Musikschullehrerinnen und -lehrer bieten gerne eine individuelle Beratung an und freuen sich auf den Besuch. Für das neue Semester ist dann der Anmeldetermin am 15. Mai. Die nötigen Formulare werden von den Klassenlehrerinnen und -lehrern abgegeben, sind aber auch auf dem Sekretariat der Schulpflege erhältlich.

Die Spielfreude und Motivation der beteiligten Kinder und Jugendlichen steckte an und machte „gluschtig" selber ein Instrument zu spielen. So gelang es der Musikschule nicht nur einen gehaltvollen Konzertabend zu organisieren, sondern sie konnte ihren Bekanntheitsgrad steigern und den ihren Ruf bestätigen und festigen. Die kleinen und grossen Musiker konnten sich darum voller Stolz auf dem Heimweg machen und freuen sich schon auf die nächste Musikstunde und das nächste Jahreskonzert. (tga)

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