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MTV Wangen wandert im Luzerner Hinterland

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MTV Wangen wandert im Luzerner Hinterland

Herrliches Sommerwetter sei Dank – mit dieser Wunderbegleitung genossen 23 frohgelaunte

Kameraden einen Wandertag im Luzerner Hinterland. Ausgangspunkt war Willisau - dieses

am nördlichen Ausläufer des Napf’s gelegene historische Städtchen - verrät schon mit dem

imposanten Eingangstor das Vorhandensein von bedeutenden mittelalterlichen Spuren. Die

morgendliche Stärkung in einem empfehlenswerten Bäckerei-Self-Service-Café eingenommen, starteten wir unsern der Wigger entlang führenden Wander-Parcours. Die Wigger - notabene ein friedlicher Bach im normalen Zeitzyklus - welcher in Aarburg in die Aare fliesst, wird unser heuti-

ger ständiger Begleiter bis Nebikon sein.

Mit einem verträglichen Wanderrhythmus begann nach ungefähr 2 Stunden der Aufstieg zur Burg-

ruine Kastelen, welche ein Kamerad zeichnend wunderbar festhielt. Wir gönnten uns hier eine Pause, verinnerlichten ein wenig die Geschichte dieses Ende des letzten Jahrtausends renovierten Bauwerks. Eigentümer waren die Grafen von Kyburg und - nach deren Aussterben - die Habsburger, bis-

dann zur Zeit des Bauernkrieges der Verfall seinen Anfang nahm. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht über’s Wauwilermoos bis in die Alpen, sowie dem in unmittelbarer Ferne nach 77 Jahren Ende 2008 stillgelegte Landessender Beromünster – ein Pfeiler der damaligen Landesverteidigung - belohnt. In Schötz hielten wir in einem gemütlichen „mauritzischen „ Gasthof Mittagsrast. Die Schlusstrecke nach Nebikon führte uns an vielfältigen und artenreichen Baumarten und Sträuchern vorbei, wobei die interessanten naturhistorischen Texte durch Lebensweisheiten einiger bestens bekannten verstorbenen Vorbilder uns motivierende Gedanken auf den Heimweg mitgaben. Somit durften wir mit einem nicht weit entfernten hügeligen Voralpengbiet in geselliger Wanderlaune beste Bekanntschaft machen.

Unsere nächste Wanderung findet am Mittwoch, 30. Mai 2018 statt und führt uns in den

Jura zum „Etang de la Gruère“. von Leo Baumgartner