Leserbeitrag
Männerriegenhütte Würenlingen in neuer Umgebung

Lino Burkard
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Es sei eine männerlastige Veranstaltung, meinte die Gemeinderätin Regula Schneider bei ihrer Begrüssungsansprache. Das war wohl in der Natur der Sache. Es ging um die Einweihung der neuen Umgebung der Männerriegenhütte. Anwesend waren, mit Ausnahme der Sprechenden, nur Männer. Die beiden Hüttenwarte Josef Merki und Helmut Millat waren stolz darauf, dass der Gemeindeamman und gleich zwei Gemeinderäte, alle Chefbeamten der Gemeinde und viele Mitarbeiter des Forst- und des Bauamtes den Anlass mit ihrer Anwesenheit beehrten.

Ursprünglich stand an diesem Standort ein kleines Hüttli mit einem kümmerlichen Anbau aus Wellblech. Dieser Unterstand bot den holzenden Männerrieglern notdürftig Schutz bei schlechtem Wetter. Architekt Robert Frei erstellte im Jahre 1989 den Plan für einen Neubau, der von der Gemeinde und vom Kanton bewilligt wurde. In Fronarbeit und mit Unterstützung einiger Sponsoren erstellten die Männerriegler dieses schöne Haus.
Die neue Umgebung hat Igor Grasic, Bauamt, gestaltet. Die Bänke, Tische und den Brunnen haben die Mannen vom Forstamt hergestellt. Das Wasser liefert die SwissFEL. Die Idee, das Waldhäuschen mit einem Brunnen auszustatten, stammt von den Bauherren des SwissFEL. Peter Madliger, der Präsident der Männerriege, hat die Idee aufgegriffen.

Regula Schneider dankt der Männerriege. Sie dankt insbesondere Josef Merki und Helmut Millat für ihre oft mühevolle Arbeit, Hütte und Platz sauber zu halten, Ordnung zu machen und für die Aufbereitung des Brennholzes. Der Obersepp, wie er überall genannt wird, geht nun mit 88 Jahren in Pension, wie er selber mit einem Augenzwinkern sagt. Er wolle künftig einfach nur noch Gast sein in „seiner“ Männerriegenhütte.