Leserbeitrag
Männerchor Oensingen reiste ins Südtirol

Fünf erlebnisreiche Tage

Marcel Siegrist
Drucken

Am Mittwoch, dem 01. Juli begann die von unserem Ehrenpräsidenten Dubach Markus vorgeschlagene und geplante Vereinsreise ins Südtirol. Mit Walter Gerber (GEWA-Reisen) aus Balsthal fuhren wir mit unseren Ehefrauen und Gästen via Zürich, Landquart, Davos über den Flüelapass nach Zernez zum Mittagessen.
Nach Speis und Trank ging es weiter über den Ofenpass nach Müstair, Meran, Bozen und Leifers, wo wir im Hotel Steiner die für uns reservierten Zimmer beziehen konnten. Nach dieser langen jedoch sehr kurzweiligen und abwechslungsreichen Car-Fahrt tat die erfrischende Abkühlung im hoteleigenen Freibad sehr wohltuend.
Nach reichhaltigem Morgenessen ging's am zweiten Tag nach Meran. Walter Gerber führte uns zuerst nach Marling von wo Meran aus der Vogelperspektive veranschaulicht werden konnte. Markus Dubach kam ins Schwärmen, hatte er doch diese Landschaft um Meran seit über zehn Jahren als seinen Ferienort bestimmt und mit seiner Familie und Freunden in ausgiebigen Wanderungen genossen. Wie ein Einheimischer erzählte er und erklärte uns die näheren und weiteren Sehenswürdigkeiten. In Meran selbst kehrten wir auch in der Stadtkirche ein und sangen im sakralen Raum drei Lieder. Die Akustik war hervorragend was sich auf die Sänger und speziell auf unsere Dirigentin mit ihrem Solopart im Lied „Das Ave Maria der Berge" deutlich zum Ausdruck kam. Nach dem Stadtbummel mit Platzkonzert ging's zum Schloss Trauttmansdorff. Der zweistündige Aufenthalt lud zum Begehen der verschiedenen am Hang ums Schloss angelegten Gärten ein. Eine Sehenswürdigkeit die seinesgleichen sucht und von jedem Tourist besucht werden sollte. Die Heimfahrt nach Leifers erfolgte wie gewohnt in ruhiger Fahrt mit Walter und man freute sich bereits fürs Schwimmen im Freibad und ausgiebigen Nachtessen.
Am dritten Tag war Brixen und Kaltern mit Weindegustation auf dem Programm. So fuhren wir am Morgen bei wiederum schönem Wetter nach Brixen. Im Dom sangen wir wiederum geistliche Lieder und man war dort von unseren Darbietungen so begeistert, dass uns eine Führung in den sonst nicht offen zugänglichen Räumen des Domes angeboten wurde. Nach Besuch der historischen Hauptstadt fuhren wir am Nachmittag nach Bozen und über die Südtiroler Weinstrasse nach Kaltern. Dort hatten wir eine Führung durch die Wein- und Sektkellerei Kettmeier mit Weinverkostung. Einige dort gekelterte Spezialitäten fanden Platz im Gepäckraum unseres Cars und mussten mit uns weiter reisen, dies zurück in unsere Unterkunft, wo wiederum im Freibad der Abkühlung und dem Sonnenbaden gefrönt wurde. Am Abend wurde auf der Sonnenterasse ein Grillabend genossen und verschiedene Ehrungen und Geburtstage mit Liedervorträgen umrahmt.
Am vierten Tag war der Ausflug in die Dolomiten geplant und dieser konnte bei bester Witterung vollzogen werden. Die in Bozen zugestiegene Reiseführerin begleitete uns mit ihren Ausführungen hervorragend. So durchfuhren wir die verschiedenen Täler der Dolomitengebirge und kamen nach Kurvenreichen Strassen auf die verschiedenen Passhöhen. Es war dies eine grosse Herausforderung für Walter unseren Chauffeur, waren doch infolge Radmarathonvorbereitung unzählige Radfahrer und Motorradfahrer unterwegs und nur mit grossem Können konnten die kurvenreichen Passstrassen ohne Zwischenfall befahren werden. Am Karersee, einem der schönsten Alpenseen, war der erste Halt. In seinem sanften, tiefgrünen Wasser spiegelte sich die Bergkulisse mit dem Rosengarten und Latemar. Eine Sehenswürdigkeit, die mancher sich fotografisch in bildlicher Erinnerung festgehalten hat. So fuhren wir am Rosengarten vorbei durchs Fassottal nach Arabba, wo wir im Hotel Olympia zu Speis und Trank einkehrten. Weiter ging's durchs Grödnertal nach Kastelruth und nach einer Besichtigung der Holzschnitzerei Dolfi im Grödnertal fuhren wir über Bozen zurück in unser Nachtquartier Hotel Steiner in Leifers. Dort bereiteten wir uns auf die Heimreise vor welche am Sonntag über Meran, das Vinschgau über den Reschenpass Landeck durch den Arlberg-Tunnel in die Schweiz zurück nach Oensingen führte. Es waren 5 erlebnisreiche Tage mit viel Sonnenschein, die jedem in Erinnerung bleiben werden. Unserem Walter Gerber sei für die angenehmen Fahrten der beste Dank erwiesen und auch der Reiseleitung für die gute Planung. Alle waren mit ihnen bestens zufrieden.
Unser nächster öffentlicher Auftritt ist am Sonntag, dem 06. September 2009, 1000 Uhr in der reformierten Kirche von Oensingen, anlässlich des Gottes- dienstes.
Der Männerchor Oensingen probt jeweils am Dienstag ab 2015 Uhr in der Aula beim Schulhaus Oberdorf. Wir sind auf neue Sänger angewiesen. Komm und singe mit, denn singen ist für die Seele eine heilsame Wohltat.
gbb