Leserbeitrag
"Japan meets Felix Hoffmann" im Primarschulhaus Gönhard, Aarau

Japanische Delegation empfangen

Marcel Siegrist
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Vor einigen Tagen wurde im Primarschulhaus Gönhard eine etwas andere Delegation empfangen. Es handelte sich um den Japaner Herr Yohimatsu, Bibliothekar, der mit seinen sechs Begleiterinnen vom viertgrössten Inselstaat der Welt her kommend auf der Spurensuche nach dem verstorbenen Aarauer Kunstmaler und Kinderbuchautor Felix Hoffmann unterwegs war, dessen 100-jähriger Geburtstag die Stadt Aarau nächstes Jahr feiern darf.

Begrüsst wurde die japanische Gruppe von Stadtrat/Kulturminister Carlo Mettauer, dem Schulleiter Daniel Mettauer, dem Schulsekretär Martin Welten und der Lehrperson Frau Ursula Stössel, welche als beflissene Hoffmann-Kennerin sprachgewandt durch das Gönhardschulhaus führte und einige Werke, die Felix Hoffmann während seiner Schaffenszeit hier gemalt hat, präsentierte.

Man erfuhr unter anderem, dass es in Japan ein Felix Hoffmann Museum gibt und einige seiner wunderbaren Kinderbücher auch auf japanisch übersetzt wurden.
Die Bibliothekarinnen sind nicht nur wegen Felix Hoffmann in die Schweiz gereist, sondern besuchen wichtige Stationen berühmter Schweizer Schriftsteller und Kunstschaffender, wie Johanna Spyri (Heidi) oder Alois Carigiet (Schellen Ursli). Der Bezug zum Kinderbuch steht dabei immer im Mittelpunkt.

Es hörte sich amüsant an, wie unter dem Eindruck der Völkerverständigung abwechslungsweise japanisch, deutsch und englisch gesprochen wurde und es war Ursula Stössel zu verdanken, dass sich die Gesprächsrunde trotzdem locker unterhalten konnte.

Geschenke wurden ausgetauscht, unter anderem Grüntee aus Japan, von Aarauer Seite her Delikatessen aus der Confiserie Brändli. Die Japaner machten sich nach einer Stunde auf den Weg in die Altstadt Aarau, wo sie weitere Kunstwerke von Felix Hoffmann besuchen wollten. (dm)

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