Leserbeitrag
Jahreskonzert des Gospelchors Seon

Festliche Einstimmung auf die anbrechende Weihnachtszeit

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Das Jahreskonzert 2008 vom Gospelchor Seon war ein einzigartiges Ereignis, das die Zuschauer musikalisch auf die anbrechende Weihnachtszeit eingestimmt hat. Am 2. November, unmittelbar nach einem intensiven Probewochenende, fand um 17 Uhr in der ref. Kirche Meisterschwanden-Fahrwangen ein erstes Konzert statt. Es gab kaum einen unbesetzten Platz, da das Interesse an Gospelmusik gross zu sein scheint. Während dem Konzert kam eine festliche Stimmung auf und das Publikum beteiligte sich lebhaft an den auf erfrischende Weise aufgeführten, altbekannten Songs wie „Oh Happy Day". Der Chor erstaunte unter der Leitung von Chorleiter und Pfarrer Jürg von Niederhäusern auch mit Eigenkompositionen und einem Lied aus Tansania, das die Zuschauer für einen Moment lang nach Afrika versetzte. Das Programm wurde durch eine Einlage von Kent Miller an Gitarre und Banjo und seiner Frau mit dem Kontrabass aufgelockert.

Eine Woche später, am 9. November, fanden in der ref. Kirche Seon um 15 und um 19 Uhr Konzerte statt. Bei der Nachmittagsvorstellung platzte das Kirchenschiff aus allen Nähten. Es gab Leute, die überhaupt keinen Platz mehr fanden und das Programm stehend genossen. An diesem Tag kamen auch die „Nachwuchsmannschaften" des Gospelchors zum Zuge: Entzückte Reaktionen ernteten die Gospelkids I und II.

Guest star bei allen drei Konzerten war der Solist Rev. Scotty J. Williams aus Louisiana, USA. Er begeisterte mit einer wunderschönen Stimme, die die Herzen erwärmte. Man spürte, dass die Worte, die er sang, direkt aus seinem Herzen kommen und keine leeren Worte sind. Der Chor faszinierte mit einer natürlichen Einheit, die man jedem Chor wünschen würde.

Im Anschluss an die Spätvorstellung kam gemütliche Stimmung auf, als in der anbrechenden Frühwinternacht grosse Holzblöcke angezündet wurden. Nach dem Konzert wurden Punsch, Glühwein und selbstgebackene Leckerbissen verteilt. Der Abend hatte ein offenes Ende, da viele Leute in verschiedene Gespräche vertieft waren und es ein Tag des Wiedersehens und Kennenlernens war. Kurzum: Ein erfreuliches Ereignis. (Maria Bucher)