Leserbeitrag
Ja zur professionellen Schulraumplanung

CVP Brugg zu den Traktanden der Einwohnerratssitzung vom 27. Januar 2012

Marcel Siegrist
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Die Meinung der CVP-Fraktion zu den Traktanden der kommenden Einwohnerratssitzung ist folgende:
Die Einbürgerungen sind unbestritten.
Der Vorschlag zur Revision der Satzungen des Abwasserverbandes erscheint der CVP klar und richtig, es gibt keine Einwendungen.
Bezüglich des beantragten Kredites für die Schulraumplanung ist Folgendes zu sagen: Das Aargauer Schulsystem soll kompatibel mit dem Rest der Schweiz gemacht werden. Durch den angestrebten Systemwechsel 5/4 auf 6/3 (sechs Jahre Primarschule/3 Jahre Sekundarstufe), aber auch für die Einführung der Tagesstrukturen ist eine genaue, zukunftsorientierte Schulraumplanung wichtig. Die CVP ist überzeugt, analog zur Meinung des Stadtrates, dass die Planung durch ein professionelles externes Büro sinnvoll ist. Der vorliegenden Vorlage wird somit zugestimmt.
Der Baukredit für die Gesamtsanierung des Amtshauses wird ebenfalls gutgeheissen. Die CVP-Fraktion favorisiert dabei den Vorschlag des Stadtrates, auf den Einbau einer kontrollierten Lüftung zu verzichten, was eine Kosteneinsparung von rund CHF 100‘000.- mit sich bringt, gleichzeitig aber bedeutet, dass das Minergie-Label nicht erreicht werden kann. Zudem ist die Mehrheit der Fraktion überzeugt, dass der Einbau eines Liftes für die vorgesehene Nutzung des Gebäudes unabdingbar ist, auf die zusätzlich kostenintensive Idee der Installation eines Glasschachtes aber verzichtet werden soll.
Die Vorlage des Stadtrates bezüglich Ersatz der Wärmeerzeugung und der Erneuerung der Wärmekoppelung mittels gasbetriebenem Blockheizkraftwerk in der Schulanlage Hallwyler lässt zu viele Fragen unbeantwortet. Die CVP wird Antrag auf Rückweisung stellen.
Die Motion von Barbara Horlacher (Grüne) bezüglich Strom aus 100%-erneuerbaren Energien für stadteigene Bauten und öffentliche Beleuchtung wird von der CVP-Fraktion nicht überwiesen. In seinen Legislaturzielen vom 18. Januar 2011 hält der Stadtrat fest, dass sich die Stadt bei den eigenen Liegenschaften für die Förderung von erneuerbaren Energien einsetzt. Dieses Bekenntnis erscheint der CVP als genügend, eine auferlegte Ausschliesslichkeit diesbezüglich scheint unvernünftig. Absolut mit der Motionären stimmt die CVP aber überein, dass die Stadt die Anstrengungen bezüglich Stromsparen verstärken dürfte.
Die Idee eines zusätzlichen Fussgängerstreifens an der Postautohaltestelle Oberdorf in Umiken, wie im Postulat von Tobias Hungerbühler (SVP) angeregt, hält die CVP für positiv, hingegen wird das Anliegen von Valentin Meier (SVP) betreffend einer Ergänzung des Parkierungsreglementes der Stadt nicht als sinnvoll erachtet. AC