Leserbeitrag
Handeln in der Krise – «Mir luege zuenang!»

Anita Abegglen
Drucken
Teilen

Die Pandemie-Situation fordert alle und zwingt Institutionen ihre Angebote anzupassen, damit sie ihren Auftrag überhaupt noch erfüllen können. So geht es auch der Quartierarbeit Solothurn West, deren bisherige Aktivitäten durch die verschärften Massnahmen stark eingeschränkt sind. Gerade jetzt ist es jedoch umso wichtiger nachbarschaftliche und quartierbezogene soziale Netzwerke zu fördern und zu stärken. Aus diesem Grund lanciert die Quartierarbeit Solothurn bis auf Weiteres ein Quartiertelefon und vermittelt Nachbarschaftshilfe. Ziel ist es, ein niederschwelliges Angebot für die Quartierbevölkerung aus der Weststadt zu schaffen und die Menschen, die von der Pandemie direkt betroffen sind, lokal zu unterstützen. Die Quartierarbeiterin übernimmt hier eine Brückenfunktion und verbindet hilfesuchende mit hilfebietenden Menschen innerhalb des Quartiers. Mit einem Aushang im Quartierbüro an der Brunngrabenstrasse 2, über soziale Medien und Mund-zu-Mund-Propaganda soll das Angebot bekanntgemacht werden. Anrufen können BewohnerInnen der Weststadt für Auskünfte zum Quartier, Informationen zu den Angeboten der Stadt Solothurn, für Unterstützungsleistungen (z. B. Einkäufe, Botengänge, Tierbetreuung) – aber auch, wenn sie ihre Hilfe anbieten möchten.

Das Quartiertelefon 079 944 77 69 wird von der Quartierarbeiterin am Dienstag- und Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr bedient. Ausgeführt werden die Unterstützungsleistungen von Freiwilligen aus dem Quartier.