Leserbeitrag
GV der Genossenschaft Gemeinschaftsantenne Unterkulm

Urs Läuppi zum Ehrenpräsidenten ernann

Drucken

Der designierte Präsident André Neuhaus wurde einstimmig und mit herzlichem Applaus gewählt und tritt damit die Nachfolge Urs Läuppis an, der seit dem 11. März 1969 die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne Unterkulm präsidiert hat und für seine Verdienste zum Ehrenpräsidenten gewählt wurde. Eine grosse Anzahl Genossenschafter hatte sich am 28. April zu dieser Generalversammlung im Restaurant Sonne eingefunden.
Te. André Neuhaus stellte sich den Anwesenden kurz vor und sprach von beruflichen Synergien, die ihn dazu bewogen haben, aktiv in der Genossenschaft mitzuwirken. Zum Tagespräsidenten für das Wahlgeschäft wurde Herbert Gloor ernannt.
Glasfaserkabel haben Zukunft
Nach der einstimmigen Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung und der ohne Einwände genehmigten Jahresrechnung wurde die zukünftige Ausrichtung der Genossenschaft erläutert. Dabei stand der Ausbau der Antennenanlage mit Glasfaserkabeln im Vordergrund. «Wir wollen den Marktleadern nicht hinterhertraben», versicherte André Neuhaus, der damit das Wort Stefan Eichenberger von den Technischen Betrieben Suhr (TBS) überliess. Seinen fundierten Ausführungen war zu entnehmen, dass die Zukunft in den Glasfaserkabeln liegt, deren Nutzung ungeahnte Möglichkeiten bietet. Dabei will man nach dem Ringprinzip vorgehen und verschiedene sogenannte Hubs im Winkel, bei der Wynabrücke, bei der Käserei, beim WSB-Bahnhof, beim Schulhaus und im Knubel einrichten. «Man muss sich in nächster Zeit schlüssig werden, was man will und wohin man will. Man kann das bisherige Netz so lassen wie es ist, man kann es an eine grössere Gesellschaft verkaufen oder aber man investiert in den Glasfaserausbau und enwickelt die Antennenanlage zu einem Telekommunikationsnetz, das Zukunft hat», erklärte Stefan Eichenberger. Die Kosten lassen sich eher schwer abschätzen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müsste man mit Gesamtkosten von rund 2,6 Mio. Franken exkl. Tiefbauarbeiten rechnen - dies allerdings bei einer klar sinkenden Preistendenz. Der Umbau geschieht allerdings nicht unverzüglich, sondern erstreckt sich über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte. Aus diesem Grund sind auch die Kosten relativ zu sehen. Pro Jahr wäre man bei der Genossenschaft in der Lage, gegen 120'000 Franken in ein leistungsfähiges, zukunftsgerichtetes Netz zu investieren. Dem Vorschlag des Vorstands, für das nächste Jahr keine Gebührenerhöhung zu erheben und die kommenden Wochen für ein intensives Nachdenken zu nutzen, wurde mit grosser Mehrheit entsprochen.
Keine Statutenänderung
Der Unternehmensname wird von der bisherigen Bezeichnung «Genossenschaftliche Gemeinschafts-TV-Antennenanlage Unterkulm» neu in «Genossenschaft Gemeinschaftsantenne Unterkulm» geändert. Im weiteren wird künftig auf eine Revisionsstelle verzichtet.
Ehrung für grosse Verdienste
Sichtlich bewegt zeigte sich der mit Akklamation zum Ehrenpräsidenten ernannte Urs Läuppi, der sich über vierzig Jahre mit viel Herzblut für die Genossenschaft eingesetzt hat. André Neuhaus wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt, der weitere Vorstand bleibt noch einige Zeit in seinen Chargen.

Bilder: Gemeinsame Freude: André Neuhaus mit Ehrenpräsident Urs Läuppi.
Voll besetzter Saal im Restaurant Sonne.