Leserbeitrag
Erntedank in Teufenthal am 24. September

Reformierte Kirche Kulm
Drucken
3 Bilder

Die Tage werden kürzer, die Blätter werden bunter, die Früchte der Felder sind reif, die Ernten auf den Feldern und in den Gärten gehen in die letzte Runde, die Vorratskammern und Keller werden gefüllt, es Zeit für den Erntedank. So feierten viele Frauen und Männer, Familien und Kinder den Erntedankgottesdienst in der Teufenthaler Kirche unter der Leitung von Pfarrerin Esther Worbs. Es war ein schöner und abwechslungsreicher Gottesdienst, mit Musik, Worten und Geschichte. Bereits am Tag zuvor brachten fleissige Landfrauen und ihre Männer viele Früchte und dekorierten die Kirche mit den Erntegaben und ländlichen Utensilien. So konnten alle Gottesdienstbesucher bereits beim Eintreten in den Festsaal das wunderschöne farbige Werk bewundern und sich daran erfreuen. Um 10:15 Uhr, die Glocken wurden still, eröffneten Daniel und Susanne Müller, zusammen mit Thomas Lüscher und Ernst Bärtschi mit Akkordeon und Kontrabass den Gottesdienst. Die Adhoc Formation „Echo Hochrüti“ war bereits vergangenes Jahr beim Erntedankgottesdienst mit tonangebend und bekam auch dieses Jahr viel Beifall. Esther Worbs begrüsste alle Anwesenden und bedankte sich bei allen Helfern und Mitwirkenden, um dann die schöne Aufgabe einer Taufe zu erfüllen. Diana Leonie Piel wurde im Beisein ihrer Eltern und Paten in unsere christliche Gemeinschaft aufgenommen. Die Gemeinde begrüsste Diana mit dem Tauflied und vielen lächelnden Gesichtern. Danach zeigten die Sonntagsschüler und Schülerinnen die Geschichte des Wachsens, von der Aussaat bis zur Ernte. Mit einfachen Hilfsmitteln, wie Tüchern, Instrumenten, Worten und Gesten wurde der jedes Jahr wiederkehrende Kreislauf auf den Feldern dargestellt. Elisa Bron, Leiterin der Sonntagsschule, hatte mit das Stück mit den Kindern einstudiert. Diese versprühten kindlichen Elan und trauten sich sogar an das Mikrofon.

Esther Worbs sprach in ihrer kurzen prägnanten Predigt über die „Dankbarkeit“. Dankbarkeit für alles, was uns Gott schenkt, die Erde, die Pflanzen, die Ernte, aber auch unsere Mitmenschen und unsere Kinder. „Ein Geschenk ist nicht immer genauso, wie wir es gern hätten, trotzdem ist es ein Geschenk und wir können es dankbar annehmen, so wie unsere Kinder. Auch verläuft die Wachstumsphase immer etwas anders, aber es ist gut so, denn durch Konflikte und deren Lösungen wachsen auch wir.“ Nach gemeinsamem Singen, verschiedenen Ansagen und dem Segen, schlossen die 4 Musizierenden den offiziellen Teil des Gottesdienstes. Jetzt waren alle Anwesenden eingeladen, den von Vreni Kasper selbst gebackenen Zopf und Süssmost zu probieren. Wer gern Gemüse hat, konnte sich am reich gedeckten Erntetisch bedienen und den selbstbestimmten Wert als Kollekte für die Pfr. Sieber Sozialwerke spenden.

Aktuelle Nachrichten